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Marga Kempe, Lisa Waldau und Pauline Hanisch (v. l.) im Gespräch während der Ausbildungsmesse im Olbernhauer Seniorenzentrum.

Foto: Jan Görner

Jugendliche erhalten Einblick in Pflege

Auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs gehen die Sozialbetriebe eigene Wege. Am Samstag fand in Olbernhau eine Ausbildungsmesse statt.

Von Jan Görner
erschienen am 13.02.2018

Olbernhau. Mit sechs voll besetzten Seniorenpflegeheimen, drei Tagespflegeangeboten, zwei Kinder- und Jugendzentren, einem ambulanten Pflegedienst und weiteren Einrichtungen zählen die Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge zu den größten Unternehmen der Branche im Erzgebirge. Sie betreuen allein stationär knapp 600 Senioren und Suchtkranke sowie 70 Kinder und Jugendliche. Die Mitarbeiterzahl liegt derzeit bei etwa 560.

Vor allem im Bereich der Pflege suchen die Sozialbetriebe konstant beruflichen Nachwuchs. "Wir hätten gern 20 neue Auszubildende pro Jahr", sagt Katrin Merdes. Sie ist im Unternehmen für die Organisation der Ausbildung verantwortlich. 38 junge Leute befinden sich derzeit in der Ausbildung. Auf der Suche nach Kandidaten für das neue erste Lehrjahr haben die Sozialbetriebe am Samstagnachmittag in das Olbernhauer Seniorenzentrum zur Ausbildungsmesse eingeladen. Die Resonanz war gut. Dutzende Jugendliche verschafften sich ein Bild von den Arbeitsbedingungen, die sie dort erwarten.

Pauline Hanisch aus Börnichen etwa hatte sich während eines Projektes für den Pflegeberuf entschieden. "Ich habe gemerkt, dass ich mit älteren Leuten sehr gut arbeiten kann", sagt die 16-Jährige. Sie befand sich unter den 18 Jugendlichen, die am Samstag ein Vorstellungsgespräch absolvierten. Ihrer Meinung nach lief es recht gut. Lisa Waldau aus dem dritten Lehrjahr konnte sie in ihrer Entscheidung bestärken. Bei ihr sei die Berufswahl eine Herzensentscheidung gewesen. Dabei hatte sie schon ihr BWL-Studium begonnen. Während der Semesterferien arbeitete sie in einem Seniorenheim und entschied sich um. Bis heute hat sie das nicht bereut, zumal die Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens sehr gut seien, so Katrin Merdes.

 
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