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Der Kirchenchor Marienberg unter der Leitung von KMD Rudolf Winkler (vorn) während einer Probe für das Oratorium.

Foto: Jan Görner

Kirchenchor bereitet selten gespieltes Werk vor

Das Lutherjahr befindet sich auf der Zielgeraden. Kurz vor dem Reformationstag führt die Marienberger Kantorei mit Freunden das Elias-Oratorium auf.

Von Jan Görner
erschienen am 14.09.2017

Marienberg. Mehr als zehn Jahre lang hat der Prophet Elias den Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy beschäftigt, bis das Elias-Oratorium 1846 in Birmingham uraufgeführt wurde. Seit etwas mehr als einem Jahr bereitet nun die Marienberger Kantorei die Aufführung des Werks vor. Der Kirchenchor Marienberg hat es erstmals einstudiert. Unterstützt werden die Sänger von mehreren Freunden. Sie kommen nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland.

"Das Elias-Oratorium wird nicht so häufig aufgeführt. Für uns ist es das erste Mal und eine große Herausforderung", betont Kirchenmusikdirektor (KMD) Rudolf Winkler. Bis zu 80 Sänger sind für das stimmgewaltige Werk notwendig. Die Noten befinden sich bereits seit einem Jahr bei den Mitwirkenden. Eine Hauptprobe mit sämtlichen Beteiligten wird es nur am Tag der Premiere am 28. Oktober geben. Für die instrumentale Begleitung sorgt die Erzgebirgsphilharmonie Aue.

Gründe für die Wahl des Oratoriums zum Reformationsjubiläum gibt es für Rudolf Winkler viele. Er sieht viele Verbindungen zwischen dem Propheten des Alten Testaments Elias und Martin Luther. So beschützten den Reformator Freunde, als er mit der Reichsacht belegt worden war und versteckten ihn auf der Wartburg. Als Elias vor den Baals-Propheten in die Wüste floh, schützte ihn sein Gott und versorgte ihn mit dem Lebensnotwendigen. Auch die Botschaft des Oratoriums "Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir", passt zu Luthers Wirken. Er stellte immer wieder das "Soli Deo Gloria" - "Allein Gott die Ehre" klar heraus.

Neben dem Chor und den Musikern der Erzgebirgsphilharmonie konnte Rudolf Winkler Solosänger für das Vorhaben gewinnen. So tritt mit Christina Elbe eine Berlinerin als Sopranistin auf. Dorothea Zimmermann aus Erfurt sing Alt, Martin Petzold aus Leipzig Tenor und Sebastian Richter aus Chemnitz Bass.

Termin für das Oratorium "Elias" ist der 28. Oktober, 17 Uhr in der St. Marienkirche zu Marienberg.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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