Leitung bleibt in der Familie

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Niederlauterstein haben einen neuen Chef. Das Amt übernimmt Mirko Morgenstern. Eine andere Marienberger Ortswehr fiebert dem Mittwoch entgegen.

Niederlauterstein/Gebirge.

Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauterstein: Die Kameraden haben im Februar zur Jahreshauptversammlung im Vereinshaus einen neuen Wehrleiter und einen neuen Ortsfeuerwehrausschuss gewählt. Auch in Gebirge wurde abgestimmt. Dort ist aber nicht nur die Freude über das Wahlergebnis groß.

Den Chefposten in Niederlauterstein hat Mirko Morgenstern übernommen. Er tritt damit das Erbe seines Bruders Sven Morgenstern an, der die Feuerwehr mehr als sechs Jahre geleitet hat. Sein Nachfolger ist 36 Jahre alt und arbeitet als Polizist. Dessen Stellvertreter wiederum wird Bernd Ramm. Den Ortsfeuerwehrausschuss bilden künftig Jörg Ehrig, Ronny Ramm, René Schwalbe, Maik Weißbach und Daniel Wohlgemuth. Die Zusammenkunft im Februar nutzten die aktuell 22 aktiven Brandbekämpfer des Marienberger Ortsteils zudem, um einen Blick auf das vergangene Jahr zurückzuwerfen. 2017 feierte die Wehr ihr 75-jähriges Bestehen. "Es war ein besonderes und prägendes Jahr", sagt Mirko Morgenstern.

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gebirge ist derweil Roberto Jahn in seinem Amt als Leiter bestätigt worden. Als Stellvertreter wird Ronny Hammer von Roy Gottschalk abgelöst. "Ronny hat den Wohnort gewechselt und ist deshalb der Wehr in Pobershau beigetreten", erklärt Roberto Jahn. Neu im Ortsfeuerwehrausschuss sind Hendrik Jahner und Norman Sommermann. Komplettiert wird das Gremium von René Oettel.

Die Versammlung im vergangenen Monat fand erstmals nicht in der Fahrzeughalle, sondern im neuen Schulungsraum statt - ganz zur Freude der Kameraden. Und die fiebern dem morgigen Tag entgegen. Dann werden die neue Fahrzeughalle und das sanierte Gerätehaus feierlich eingeweiht. "Es ist sehr schön geworden. Wir können höchst zufrieden sein", lobt Wehrleiter Jahn. Er und seine Kollegen mussten bis zuletzt sehr beengt arbeiten. Das ändert sich nun. Die Kosten für die Baumaßnahme in Gebirge betragen rund 396.000 Euro, sagt die Marienberger Stadtsprecherin Gisela Clausnitzer. Gefördert wird das Projekt mit 222.000 Euro. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich damit auf 174.000 Euro.

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