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Betriebsleiterin Heike Noa (l.) und Teamleiterin Sabine May zeigten gestern Manfred Hänel den neu errichteten Zustellstützpunkt.

Foto: Kristian Hahn

Post schlägt in Olbernhau neues Kapitel auf

Das alte Gebäude wird zum Medizinischen Versorgungszentrum, ein neuer Zustellstützpunkt hat Arbeit übernommen.

Von Kristian Hahn
erschienen am 15.11.2017

Olbernhau. Nach 121 Jahren hat die Deutsche Post ihr Domizil im Olbernhauer Stadtzentrum verlassen. Der Zustellstützpunkt, der sich bis zuletzt in dem 1895/1896 vom Olbernhauer Baumeister Gustav Neubert als Post errichteten repräsentativen Gebäude an der Ecke von Albert- und Bahnhofstraße befunden hat, ist seit Anfang November im neuen Domizil in der Nähe des jetzigen Bahnhaltepunktes in Grünthal untergebracht. "Die vorsortierten Sendungen aus den Brief- und Paketzentren werden in den Zustellstützpunkt gebracht und von dort aus von den Zustellern an die Empfänger verteilt", erklärt Post-Pressesprecherin Tina Birke. Für Olbernhau bedeutet dies konkret, dass dort täglich durchschnittlich 7000 Brief- und 1000 sogenannte Frachtsendungen, überwiegend Päckchen und Pakete, ankommen. "Diese werden dann von insgesamt 15 Zustellerinnen übernommen und grob umrissen im Raum Olbernhau zwischen Heidersdorf und Haselbach, verteilt", so Tina Birke. In der jetzt beginnenden Vorweihnachtszeit werden die 15 Zustellerinnen dabei von zwei Kollegen unterstützt, denn die täglich zu verteilenden Sendungen verdoppeln sich.

Mit dem Umzug, so die Pressesprecherin, sei der Zustellstützpunkt räumlich besser für den wachsenden Online-Handel und die steigenden Sendungsmengen gerüstet - vor allem im Bereich der Päckchen, Pakete und Warensendungen. Ziel war es, am neuen Gebäude logistisch günstige Voraussetzungen für eine ebenerdige Anlieferung und Entladung der Sendungen aus dem Brief- und Paketzentrum sowie mehr Platz- und Lagerkapazitäten zu bieten. "Die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter haben sich wesentlich verbessert", so Tina Birke. Ein privater Investor hat von Mai bis Oktober die Stahlleichtbauhalle als neuen Zustellstützpunkt für die Post nach den aktuellen Erfordernissen errichtet.

Wie sehr sich die Arbeitsbedingungen bei der Post verändert haben, davon wollte sich gestern Manfred Hänel überzeugen. Der jetzt 86-jährige Olbernhauer hat nicht nur jahrelang bei der Post gearbeitet, er wohnte auch im Olbernhauer Postamt. "Angefangen habe ich als Lehrling bei der Post. 1947 war das. Geblieben bin ich bis zur Rente. Die Post ist mein Leben", so Manfred Hänel. Vom Neubau war er angetan. "Alles ist ebenerdig. Es gibt eine Fußbodenheizung, die Sozialräume sind top, die Zustellfahrzeuge können ohne großes Rangieren direkt beladen werden. Das alte Postamt ist zu einer anderen Zeit gebaut worden. Mit heute nicht zu vergleichen", schwärmt Manfred Hänel. Ungenutzt bleibt das alte Postamt nach dem Auszug der Post nicht. Dort entsteht in den nächsten Jahren ein Medizinisches Versorgungszentrum.

 
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