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Roberto Jahn, Michael Gottschalk, Marcel Rixer und Udo Jahner (v. l.) stehen vor dem neuen Gerätehaus in Gebirge und treffen letzte Abstimmungen.

Foto: Jan Görner

Wehr in Gebirge freut sich über neues Gerätehaus

Nur noch letzte Handgriffe sind zur Fertigstellung des Gebäudes notwendig. Zum morgigen Christbaumverbrennen ist es einsatzbereit.

Von Jan Görner
erschienen am 12.01.2018

Gebirge. Wer morgen, 17 Uhr, zum Christbaumverbrennen in Gebirge einen Baum mitbringt, bekommt einen Glühwein gratis. Organisator ist die freiwillige Feuerwehr, die die Aktion in diesem Jahr vor einer neuen Kulisse veranstaltet: Erst am zurückliegenden Wochenende sind der Neubau der Fahrzeughalle und der Ausbau des alten Gerätehauses nahezu abgeschlossen worden. Nur noch Restarbeiten sind zu verrichten.

"Wir haben in den vergangenen Jahren sehr beengt arbeiten müssen", sagt Wehrleiter Roberto Jahn. Die Fahrzeuge standen hintereinander, was beim Ausrücken immer schwierig war. Das Umziehen erfolgte neben den Wagen. Das war nicht nur sehr eng, sondern es waberten auch die Fahrzeugabgase durch den Raum. Doch die Zeiten sind vorbei. Nun bieten sich in Gebirge moderne Bedingungen. Neu ist auch der Schulungsraum, der im Gegensatz zum alten alle Angehörigen der Wehr fassen kann. Grundlagen für den Medieneinsatz sind ebenfalls gegeben.

Bereits 2014 begann die Stadt Marienberg, sich mit dem Bau von drei Gerätehäusern in ihrem Gebiet zu beschäftigen. Neben Gebirge betraf das Satzung und Kühnhaide. Dabei reifte die Idee für eine Art Serienbau. Der umfasst in erster Linie eine Stahlbauhalle, in der die Fahrzeuge untergestellt werden sollen. In Satzung steht Platz für drei, in Kühnhaide und Gebirge für zwei Wagen zur Verfügung. Die Konzepte sind einander sehr ähnlich. Für die Stadt Marienberg ergeben sich aus dem Typenbau mehrere Vorteile. "Wir haben das selbe Planungsbüro für alle drei Maßnahmen gewinnen können. Das zieht gewisse Synergie-Effekte nach sich", so der Sachgebietsleiter für Hochbau und Gebäudeverwaltung der Stadt Marienberg, Michael Gottschalk. Da die Standardausrüstung wie Tore und Absauganlage gleich ist, hat die Stadt auch finanzielle Vorteile. Die Kosten für die Baumaßnahme in Gebirge belaufen sich auf reichlich 396.000 Euro. Davon stammen etwa 222.000 Euro aus Fördermitteln. Die Eigenmittel der Stadt Marienberg belaufen sich auf knapp 174.000 Euro.

Zur Freiwilligen Feuerwehr Gebirge gehören 21 Aktive, 13 in der Alters- und Ehrenabteilung sowie elf Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Die offizielle Einweihung des Gebäudes erfolgt am 9. März.

 
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