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Das DRK ist noch immer Eigentümer des Auerbacher Esda-Komplexes mitsamt Stift (im Vordergrund).

Foto: Jens Uhlig

Esda-Komplex: Bisher kein Verkauf

Noch ist nichts in trockenen Tüchern, was die Zukunft des Auerbacher Areals betrifft. Das DRK will aber definitiv nur die von ihm genutzten Gebäude behalten.

Von Viola Gerhard
erschienen am 11.01.2018

Auerbach. Der DRK-Kreisverband Stollberg hält daran fest, dass er nicht dauerhaft Eigentümer des gesamten Esda-Areals bleiben will, sondern nur der von ihm genutzten Gebäude. Das bekräftigte jetzt DRK-Geschäftsführer Iven Otto. Weitere Aussagen zum Stand möglicher Verkaufsverhandlungen wollte er zum derzeitigen Zeitpunkt aber nicht machen. Zumindest scheint aber die Gemeinde endgültig aus dem Rennen zu sein, was einen Erwerb oder eine Nutzung zumindest des Stifts betrifft. Denn wie Bürgermeister Horst Kretzschmann (parteilos) erklärte, könne die Gemeinde das Stift niemals betreiben.

Auch der ursprüngliche Plan, mit Bauhof und Feuerwehr mit in die alte Färbereihalle zu ziehen, die zum Teil vom DRK auch selbst genutzt wird, scheitere an den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde. Mit den Schulen, der Kita und zwei Sporthallen habe man genug Pflichtaufgaben zu erfüllen und keinen Spielraum mehr. Er bedaure das sehr. Nach wie vor stehe sein Angebot, als Vermittler zwischen möglichen Pächtern für das Stift und dem DRK aufzutreten.

Der DRK-Kreisverband hatte das komplette 44.000 Quadratmeter große Areal erworben, weil die von ihm genutzte Färbereihalle nicht einzeln zum Verkauf stand. Der Kauf sei aber dennoch preiswerter gewesen als es ein Hallenneubau geworden wäre, sagte Iven Otto damals. Zudem hatte der Gemeinderat ursprünglich die Absicht, zumindest das Stift weiter zu nutzen, allerdings sprang dann der damalige Betreiber ab. Auch ging der DRK-Kreisverband von der Umsetzung der Pläne für die Färbereihalle bezüglich Bauhof und Feuerwehr aus.

Otto hatte im Frühjahr angekündigt, die nicht vom DRK genutzten Immobilien nur bis Jahresende für die Gemeinde vorzuhalten und sie dann zu verkaufen. Man habe entsprechende Angebote. Aufgrund der auflaufenden Betriebskosten sei etwas anderes für den gemeinnützigen Verein nicht verantwortbar.

 
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