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Foto: Andreas BauerBild 1 / 3

Einkauf an der Kasse selbst einscannen - kein Problem

Im Zschopauer "Kaufland" ist am Feiertag umgeräumt worden. Das hat die Geduld der Kunden bei regem Andrang zusätzlich strapaziert. Wer sich traut, kann jedoch Zeit sparen.

Von Andreas Bauer
erschienen am 12.05.2018

Zschopau. Ein ruhiger Brückentag nach einem Feiertag sieht anders aus: Zumindest für alle diejenigen, die sich gestern auf Einkauftour in Zschopau begaben. Auf dem Markt wurde auch außerhalb der zulässigen Markierungen geparkt. Im Gewerbegebiet Zschopau-Gornau war es genau so schwierig, einen Parkplatz zu finden. Im "Kaufland" wurde das Gedränge nicht weniger. Und dann auch das noch: Am Himmelfahrtstag wurde umgeräumt. Weil sich einige Produkte an neuen Standorten befinden, ist Gedränge programmiert.

Immerhin: Wer eine Frage hat, muss nicht lange nach einem Mitarbeiter suchen. Denn der Informationsbereich, der sich erst zwischen den Kassen befand, wurde direkt an den Eingangsbereich verlegt. Und Fragen hat so mancher Kunde, weil das Sortiment neu verteilt wurde. "Und erweitert", wie Ines Denkwitz betont: "Mehr als 1500 Artikel sind dazugekommen." Die Hausleiterin ist von der Nachhaltigkeit der Umräumaktion überzeugt. Schließlich wurde damit auf eine Kundenumfrage reagiert: "Dieses Feedback ist uns wichtig." Und wer will, darf auch probieren: "Kaufland" feiert seine Sortimenterweiterung mit einer Kochshow. Obwohl der Küchen-Experte Daniel Sauer heißt, schmeckt die Bratwurst mit Erdbeerketchup süß.

Auch im Kassenbereich könnten die Schlangen nicht länger sein. Doch wer möchte, kann dort durchaus Zeit sparen. Dominik Richter macht das und geht - wie fast immer - zu einer der sechs Selbstzahlerkassen. Ob das kompliziert ist? Offenbar nicht. "Einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen und schon klappt's", sagt der Scharfensteiner. Damit ist er nicht allein. Laut Simone Clausnitzer nutzen immer mehr Kunden diese moderne Bezahlmöglichkeit. "Auch ältere Menschen trauen sich zunehmend, wollen aber zur Sicherheit noch Hilfe", sagt die Mitarbeiterin. Denn ganz so einfach scheint es dann doch nicht zu sein: Vor allem bei Obst, Gemüse und Backwaren sind viele Klicks nötig.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
20
Kommentare
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Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 17.05.2018
    16:40 Uhr

    Zeitungss: @cn3boj00: Zu den Beiträgen 14.16/26 2x JA.

    1 0
     
  • 17.05.2018
    14:26 Uhr

    cn3boj00: @Einspruch: das mit dem Auto ist eine gute Idee. Leider denken die wenigsten so. Denn das passt nicht zum Kapitalismus, da damit kein Wachstum generiert werden kann. Und darum geht es doch: zum Überleben des Systems ist unendliches Wachstum notwendig. Und dafür müssen wir arbeiten. Und das wird auch durch SB-Kassen nicht anders. Der Kapitalismus wird immer die Menschen ausbeuten, aber er wird sich nicht der eigenen Grundlage berauben - Menschen die nichts mehr konsumieren können, weil sie ersetzt wurden.

    1 3
     
  • 17.05.2018
    14:16 Uhr

    cn3boj00: @Zeitungss: es ging mir nicht um den Diesel, es ging mir darum, wie der technische Fortschritt dauernd dafür herhalten muss, dass eines Tages die Menschen keine Arbeit mehr haben (ich hab übrigens auch keine mehr und sehe daher dem Tag gelassen entgegen, an dem wir alle ersetzt werden). Auch die moderne Technik, die uns ersetzen soll, muss ja von irgendjemandem entwickelt und gebaut werden, und dass die Roboter eines Tages die Macht übernehmen sehe ich als Science Fiction Legende, es sei denn wir sterben aus weil wir unsere Ressourcen aufgebraucht haben.

    1 2
     
  • 15.05.2018
    19:06 Uhr

    Zeitungss: @cn3...: Was der Diesel mit den unbesetzten Kassen zu tun hat, ist mir zunächst weitestgehend schleierhaft. Die freigewordenen Diesler fertigen heute hochwertige Flurförderfahrzeuge und kommen wegen der hohen Nachfrage nicht einmal der Nachfrage hinterher, wenn man den Medien glauben darf.
    Simmel ist bundestweit gesehen nicht relevant, obwohl es dort schon Spargelschälautomaten gibt. Es ist nicht nur Kaufland, Clobus & Co, welche bei der Vergütung (von ordentlicher wollen wir noch gar nicht reden) des Personals, den Untergang der Welt sehen und nach Auswegen suchen und genau darum geht es und nicht um die Verteufelung von Technik, wie man mir hier gerne nachsagt. Es wird der Tag kommen, wo WIR ALLE durch Technik ersetzt werden können (Sie eingeschlossen), mal sehen wie dann die Argumentation aussieht, gespannt bin ich schon einmal.

    2 2
     
  • 15.05.2018
    17:34 Uhr

    Einspruch: Der nächste Schritt ist dann die Abschaffung des Kauflandes oder sonstiger Läden. Da kommt der anhand des Einkaufsverhaltens ermittelte Bedarf dann ungefragt per Drohne und wird abgeworfen.
    Spart Verkäuferinnen, autofahrten der Kunden zum Laden, Kassen, ganze Ladenketten. Keine Ladendiebstähle mehr. Nur noch Zentrallager. Am besten die letzten Produktionskräfte mit Chip ausstatten und am Fließband anbinden. Arbeitsbienen sozusagen.Vollkommen neue Logistik.
    Wer sich der neuen Zeit verweigert oder altersbedingt nicht mithält, wird gleich am Schlauch ernährt oder vergessen und abgeschafft.
    Dasselbe in anderen Bereichen der Wirtschaft. Ein Heer von Arbeitslosen, ständig wachsend durch neue "Fachkräfte".
    Der blanke Horror, genau wie die irgendwann nicht mehr beherrschbare künstliche Intelligenz. Klingt alles utopisch? Wie lange noch? Den nächsten Autokauf habe ich meinem Händler in Aussicht gestellt, wenn mein Auto dumm wie ein Sack Holz ist, aber dafür sparsam ist, preiswert im Sinne des Wortes und zuverlässig. Keine blödsinnigen Assistenzsysteme mehr, die nerven und den Preis in die Höhe treiben oder ohnehin nichts taugen.

    2 3
     

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