Fahrt ins Blaue bietet erste Einblicke in Weihnachtsschau

Die Gemeinschaftsaktion des Depots Gelenau und Regiobus Mittelsachsen war ein Volltreffer. 1000 Fahrgäste kamen mit dem Bus ins Erzgebirge.

Gelenau.

Eine "Fahrt ins Blaue" haben am Samstag knapp 1000 Fahrgäste der Regiobus Mittelsachsen GmbH unternommen. Ein Ziel dabei war das Depot Pohl-Ströher in Gelenau. Hier erhielten die Fahrgäste schon einmal Einblicke in die Weihnachtsschau. "Unsere Weihnachtsschau beginnt aber trotzdem erst wie geplant am 1. Dezember", sagte Michael Schuster. Hinter dem Projektleiter des Gelenauer Depots Pohl-Ströher sowie Mitarbeiter und Sammler Eckart Holler liegen arbeitsreiche Monate.

Schon im März hatte es erste Gespräche zwischen Regiobus und Depot gegeben. "Wir wollten unseren Kunden etwas Besonderes bieten, und das Gelenauer Depot ist etwas Einmaliges", sagte Ulrich Riedel, bei dem mittelsächsischen Busunternehmen für die Reisesparte "Reisegenuss" verantwortlich. "Das Ziel der Fahrt war vorher überhaupt nicht bekannt, dass aber so viele Kunden gebucht haben, ohne zu wissen, wohin es geht, ist ein riesiger Vertrauensvorschuss für uns."

Für die Gelenauer war es aber auch etwas Besonderes. "Vier Partner waren am Gelingen des heutigen Tags beteiligt", sagte Michael Schuster: "Das Depot Pohl-Ströher, Regiobus, die JR Carport GmbH, die eine gesamte Etage mit Tischen und Bänken ausgestattet hat, sowie die Konditorei Seidel aus Gelenau."

Die Tourgäste, die aus verschiedenen Orten Mittelsachsens und aus dem Erzgebirge kamen, mussten zeitig aufstehen. 7.55 Uhr erreichte der erste von 20 Bussen, die über den Tag verteilt ihr Ziel ansteuerten, Gelenau. Die Zschopauer Ursula Dietze und Lothar Kühn haben schon oft das Depot in Gelenau besucht, waren aber überhaupt nicht enttäuscht: "Es gibt hier immer etwas Neues zu entdecken. Wir kommen sehr gern her, speziell zu den Weihnachts- und Osterschauen. Nach Gelenau zu fahren, war eine Riesenidee, aber was das zweite Ziel sein wird, wissen wir noch nicht."

Hannelore Böhme aus Hohndorf hatte das Depot schon drei Mal besucht und kennt einige Exponate ganz genau. "So etwas wie die Fahrzeugsammlung von Eckart Holler findet man so schnell nicht wieder. Jeder, der hier in der Gegend wohnt, muss eigentlich wissen, was es hier zu sehen gibt", wies sie auf die Einzigartigkeit der Exponate hin.

"So viele verschiedene Weihnachtssachen auf einmal habe ich noch nicht gesehen. Das ist überwältigend", sagte Birgitt Sterzik, die sich mit drei Freundinnen von Lunzenau aus auf den Weg gemacht hatte. Die Fahrt ins Blaue fanden sie sehr gelungen. Das Busunternehmen hatte für seine zweite Reisegenuss-Entdeckertour unter anderem mit der "Entdeckung einmaliger Raritäten" und dem "Besuch eines Prunksaals mit Geschichte" geworben. Für die Raritäten war in Gelenau gesorgt, das zweite Ziel war Stollberg.

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