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Der Venusberger Preisrichter Hans-Jürgen Volkmann mit einem "vorzüglichen" Japaner aus der Zucht des Streckewalders Dieter Rösch.

Foto: Jan Görner

Gute Ergebnisse bei Schau - Neben Licht auch Schatten

In Streckewalde sind am Wochenende Rammler zu sehen. Bei der Bewertung gab es eine ungewöhnliche Entdeckung.

Von Jan Görner
erschienen am 07.12.2017

Streckewalde. Mehr als 200 Tiere haben gestern die Preisrichter der Kreisrammlerschau in Streckewalde bewertet. Obmann war Hans-Jürgen Volkmann. Der Venusberger lobt die Zuchtergebnisse. Insgesamt 16 Mal hat er gemeinsam mit seinen Kollegen das Prädikat V für Vorzüglich gegeben. Das ist ab 97 von theoretisch 100 erreichbaren Punkten möglich. Vier Tiere erhielten 97,5 Punkte. "Das ist wirklich nicht alltäglich", so der 62-Jährige. Darauf ausruhen sollten sich die Züchter jedoch nicht.

Schließlich bekamen auch zwölf Kaninchen ein NB für "Nicht befriedigend". Sogar eine Häsin sei den Preisrichtern vorgestellt werden. "Das darf bei einer Rammlerschau eigentlich nicht passieren", sagt Hans-Jürgen Volkmann, der seit 1981 als Preisrichter agiert. Er ist der Meinung, dass die Schulungen zum Thema Zucht in den Vereinen noch besser organisiert werden müssen.

Auf ihn und seine etwa 30 Preisrichterkollegen der Chemnitzer Gruppe kommen pro Jahr durchschnittlich etwa 20 Bewertungen zu. Mancher Kollege ist auch bis zu 45 Mal in dieser Mission unterwegs. Preisrichternachwuchs ist auch deshalb schon lange recht rar. Mindestens drei Jahre dauert zudem die Ausbildung. Im ersten Schulungsjahr ist der Nachwuchs Anwärter. Danach folgen zwei weitere Jahre als Hilfspreisrichter. Viele Lehrgänge sind notwendig, bis die Teilnehmer die vielfältigen Rassenmerkmale beherrschen. Auch nach der Ausbildung sind für die Preisrichter etwa sechs Schulungen pro Jahr erforderlich. "Wir wirken mit unseren Bewertungen gewissermaßen zuchtlenkend. Schließlich erhalten die Züchter so eine Rückmeldung zu ihrer Arbeit", sagt Hans-Jürgen Volkmann. Wer über 50 Jahre alt ist, kann die Preisrichterlehrgänge nicht mehr beginnen. "Das ist schade. Schließlich haben viele Leute mehr Zeit, wenn sie älter sind", so Hans-Jürgen Volkmann, der auch selbst züchtet. Klein-Chinchilla, Zwergschecken Havannafarbig und Farbenzwerge Weißgrannen in Schwarz hegt und pflegt er bei sich zu Hause. Froh ist er darüber, dass seine Frau sein Hobby toleriert. "Sie hat sehr viel Verständnis dafür. Das ist nicht selbstverständlich", so der Züchter und Preisrichter.

 
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Gute Ergebnisse bei Schau - Neben Licht auch Schatten
Virus hat in erzgebirgischen Beständen gewütet
 
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