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Mit ihrer Idee, aus Socken niedliche Monster zu basteln, kommt Susann Hofmann (l.) bei Kindern gut an.

Foto: Andreas Bauer

Monster sollen für Belebung sorgen

Seit 2013 war das Strumpfmuseum in Gelenau nur sporadisch geöffnet. Dank Susann Hofmann und einer kreativen Idee ändert sich das nun.

Von Andreas Bauer
erschienen am 10.01.2018

Gelenau. Blau schimmert ihr Fell, und allerlei Schlingen zieren ihren langen, welligen Körper. Gestatten, das ist Brunhilde - das erste Sockenmonster des Deutschen Strumpfmuseums in Gelenau. Ganz so unheimlich wie Name und Beschreibung womöglich klingen, ist Brunhilde allerdings nicht. Stattdessen wirkt das kleine Geschöpf mit seinen lieben Äuglein einfach nur niedlich.

Genau das war auch das Ansinnen von Susann Hofmann. Die gelernte Modenäherin kümmert sich seit November um das Museum, das seit 2013 nur noch sporadisch geöffnet war, und hat große Pläne. Brunhilde und noch viele weitere Sockenmonster sollen dabei helfen.

"Mit diesem neuen Projekt wollen wir Kinder und junge Familien anlocken", erklärt Susann Hofmann, die bei der Gemeinde geringfügig beschäftigt ist. Ihre Aufgabe, sich um das Strumpfmuseum zu kümmern, begann mit einer großen Aufräumaktion. Dabei stieß die 37-Jährige auf geschätzte 150 Kartons voller Socken, die vor sich hin schlummerten. Statt sie zu entsorgen, hatte die Modenäherin eine zündende Idee. Wie wäre es, wenn man die Socken mit Watte ausstopft, sie formt, mithilfe kleiner Gummis verschiedene Körperteile abtrennt und sie dann mit Knöpfen oder Federn dekoriert, dachte sie sich und fertigte eine Testversion. Brunhilde war geboren.

Inzwischen hat das erste Sockenmonster zahlreiche Geschwister erhalten, denn während des Gelenauer Weihnachtsmarktes hatte das Strumpfmuseum geöffnet - und das neue Angebot kam bei den jungen Besuchern bestens an. "Allein am ersten Tag haben etwa 50 Kinder gebastelt", berichtet Susann Hofmann mit leuchtenden Augen. Ihr ist es gelungen, die Fantasie anzuregen und gleichzeitig Interesse am Museum zu wecken.

Dieser Auftakt hat sie darin bestärkt, den Kontakt zu Kindertagesstätten und Grundschulen der Region zu suchen. Mehrere Gruppen haben sich für diesen Monat angekündigt. Noch sind für solche Besuche individuelle Absprachen nötig, doch ab Februar wird das anders sein. "Dann haben wir regelmäßig dienstags und mittwochs von 9 bis 13.30 Uhr geöffnet", kündigt die Erschafferin der Sockenmonster an.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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