Weißbacher feiern Richtfest an Kirche

Anbau soll als Sakristei, Küche und Abstellraum sowie für Kinderbetreuung genutzt werden. Kosten: rund 189.000 Euro.

Weißbach.

Mit kräftigen Hammerschlägen versenkte Matthias Thum den symbolischen letzten Nagel im Dachstuhl. Gestern wurde in Weißbach Richtfest gefeiert für den Anbau an der Weißbacher Kirche. Dieser soll als Sakristei, Küche und Abstellraum sowie für Kinderbetreuung, als Gruppenraum, Garderobe und Probenraum für musikalische Veranstaltungen genutzt werden. Der Kanzelaufgang wird wieder über die Sakristei möglich sein.

Die Kirchgemeinde hat viele Kinder, die Platz für den Kindergottesdienst brauchen. Zudem steigen die Besucherzahlen. "Der Anstoß kam letztendlich von den Müttern, die ihre Kinder in den Kindergottesdienst mitbrachten. Da mussten wir uns etwas einfallen lassen", sagt Matthias Thum vom Kirchenvorstand. Ideen wurden gesucht. Die Bereitschaft, sich zu beteiligen, war groß. Dann stand fest: Der alte Anbau muss weichen. Zunächst wurde viel Papier beschrieben, dann folgte im Oktober 2016 die Bestätigung, dass das Vorhaben über das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum gefördert werden kann. Das Landesamt für Denkmalschutz musste mit ins Boot geholt werden. Bei der Evangelischen Landeskirche wurde eine Förderung beantragt.

Im Dezember 2017 kam der Fördermittelbescheid vom Landratsamt, im März die Zusage über eine Förderung durch die Landeskirche, Mitte April 2018 erfolgte der Abriss des alten Gebäudes. Seit gestern ziert eine Richtkrone das neue Mehrzweckgebäude. 189.000 Euro soll das Gebäude kosten, 70.000 Euro kamen von der Landeskirche, 67.000 Euro flossen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. 5000 Euro wurden von der Sparkasse gefördert. Bleiben 46.500 Euro, die als Eigenanteil von der Kirchgemeinde Weißbach zu stemmen sind. Eine Einnahmequelle soll ein Konzert des Bläserkreises Marienberg am Sonntag sein. Beginn ist 17 Uhr.

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