"Rosins Restaurant": Gastronomin aus Oederan macht nur widerwillig mit

In der TV-Kochshow fließen heute Abend Tränen

21Kommentare
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    3
    mias
    02.02.2013

    @kartracer: Ich habe sowohl den Artikel komplett gelesen, als auch die Sendung komplett gesehen. Da Sie allen hier den Verstand absprechen, weil sich wenig Gerührtheit breit macht, lässt mich an dem Ihrigen zweifeln.
    Die Sache ist halt tatsächlich so, dass ein Blick auf die Homepage und ein erfolgter Besuch in Oederan nur Besorgnis zulassen. Wir waren gestern bei Frau Bibrach essen und ich kann nur sagen, wie auch meine Begleiter, dass der Hirsch näher an der Ausgangssituation, als an der Zukunftsversion arbeitet. Die Speisekarte ist die vom Dezember und das Essen wirkt auswendig gelernt. Neue Impulse, welche auf die Arbeit von Herrn Rosin aufbauen, sind kaum bis garnicht zu erkennen. Dabei ist mittlerweile Februar und auf den Märkten findet man schon andere Sachen wie Champignons. Die Aussage von Rosin war: Ich zeig euch wie man eine Suppe richtig macht, dann könnt ihr 80 verschiedene daraus ableiten. Das tun die aber nicht. Sie sind genau da stehengeblieben wo sie Herr Rosin stehen lassen hat. Gerade im Winter kann man im Steakhouse Hirsch doch auch mal ein Steak vom Hirsch- oder Rehrücken mit winterlichem Gemüse erwarten, oder sowas in der Art. Kreativität muss das Handeln bestimmen. Jetzt hat man eher den Eindruck, dass es eher phlegmatisch zugeht. Und wenn sie das jetzt noch nicht leben, wird es mit jeder Woche die vergeht schwerer. Zum Abschluss, lieber kartracer, was ja sicher Ihr richtiger, wenn auch ungewöhnlicher Name ist, oder haben Sie etwa auch anonym diskutiert? Wenn Sie von Fernsehformaten wie diesen gerührt sind, haben die Fernsehmacher, in Ihrem Fall, alles richtig gemacht. Denn Sie sind ja deren Zielgruppe. Ich habe es in der Zeitung gelesen und noch vor der Ausstrahlung einen Tisch reserviert um mir selbst ein Bild zu machen, sollten Sie vielleicht auch, bevor Sie andere aus der Anonymität heraus beschimpfen. Dennoch schön zu lesen wenn jemand im letzten Satz von Niveau schreibt und ab dem ersten Satz andere beleidigt.

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    2
    kartracer
    02.02.2013

    An Alle aus dieser anonymen Meckerecke!
    Ganz offensichtlich haben hier Alle wahrscheinlich vom FP-Artikel nur die Überschrift gelesen, und von der Sendung nur die erste 10 Minuten.
    Wer etwas Verstand hat war am Ende der Sendung eher gerührt als frustriert. Um Menschen die sich gnadenlos selbst überschätzen, funktioniert das nur über genau diese Strategie, wie sie H.Rosin angewandt hat.
    Wie einfühlsam H.Rosin, nicht nur mit Fr.Bibrach, sondern auch mit der Tochter und dem gesamten Team umgegangen ist, zeugt von hoher Professionalität und Menschlichkeit!
    Der Artikel, der FP, ist komplett am Ziel vorbei, und ich denke daraus resultiert auch die Voreingenommenheit der gesamten Kommentatoren.
    Eine gleiche Super Arbeit machen vergleichbar, die Küchenchefs bei Vox. Sie versuchen mit Hilfe ihrer Erfahrung, eigentlich völlig verlorene Existenzen zu retten, und das geht nun mal nur auf genau diese Weise.
    Hat einer von Ihnen eigentlich begriffen, dass Fr. Bibrach
    mit Fam. und Team danach einfach nur glücklich war???
    Liebe Freie Presse bitte lassen Sie nur noch die Einsicht dieses anonymen Frustportals für eben nur diese Nutzer zu!
    Dieses Niveau ist einfach nur beschämend.

  • 0
    1
    Emma0815
    01.02.2013

    @Frank67

    Das habe ich auch gedacht. Wir werden auch mal vorbei schauen. Denn ohne Gäste geht es nicht. Da können wir hier noch so viel Labern!

  • 2
    1
    Frank67
    01.02.2013

    @GanzKritisch:
    Der Bürgermeister hat nur die Forderung Pacht zu stellen , nicht mehr und nicht weniger, das andere hat ihn nicht zu interessieren.

    Wie Frau Bibrach sich von dem Experten auf der Nase herum tanzen lassen hat war nicht mehr feierlich.
    Spätestens zur Vekündung des Ergebnisses vom ersten Essen wäre dieser Heinz mit seinen Dackel achtkantig raus geflogen.
    Ich wünsche der Frau Bibrach viel viel Erfolg und Standhaftigkeit , kämpfen sie mit ihren Köchin und Kellnerin das der Laden wieder in Schwung kommt.
    Die Winterspeisekarte ist zwar noch recht klein, vielleicht ist es aber genau der Weg die Krise zu überwinden.
    Meine Frau und ich werden sicher den Weg von Flöha wagen und die Kochkünste für ein Pilzsüppchen im zweiten Versuch und das lecker Rumpsteak austesten.

  • 1
    2
    mary77
    01.02.2013

    Noch alberner als das einstudierte Getue des Bürgermeisters war der Stadtmarketing-Typ, der immer wie ein doofer Dackel hinter dem Bürgermeister hertrottete. Das hatte schon alles etwas sehr unfreiwillig komisches und war sicher keine Werbung für Oederan, wie von den beiden Herren eigentlich angedacht.

    Die drei Frauen dagegen waren sympathisch. Aber wie schon viele Vorschreiber erwähnt haben, wenn so etwas nicht gleich richtig mit guten Ideen läuft und nur auf Halbherzigkeit basiert, ist so eine Gastronomie von vorn herein zum Scheitern verurteilt.

    Und daran hat Rosins Besuch nichts geändert. Man hat genau gemerkt, dass das Engagement der Frauen nur die zwei letzten Drehtage da war und schon der Artikel in der FP jetzt zeigt, dass die ganze Aktion umsonst war und die Gastronomin sich eher vorgeführt als gefördert sah.

    Es ist halt typisches "Krawall"fernsehen der Privatsender.

  • 5
    2
    GanzKritisch
    01.02.2013

    Die Sendung war gut gemacht und hat auch die möglichen Hintergründe nicht versteckt. Der Bürgermeister war nicht unsympatisch, sondern stellte konkrete Forderungen an die Wirtin. Leider hat auch diese Maßnahme bei der jungen Frau nicht geholfen und nicht gefruchtet. Ein Restaurant kann nun mal einzig und allein mit gutem Essen überzeugen. Ich denke die träumende Wirtin ist sich in keinster Weise bewusst, dass sie sich extrem stark überschätzt! Wie weit will sie ihre Schulden noch anhäufen?
    Mit solchen Leuten kann man auch kein Mitleid haben, die wollen doch unbedingt in ihr eigenes Unglück rennen!

    Was könnte helfen? 1. Jemanden für das Restaurant suchen, der sich damit auskennt und nicht jemand, dessen Traum es war, aber die Umsetzung nicht schafft! 2. Einen Koch einstellen, der kochen kann, appetitlich ist und kreativ ist! 3. Die Öffnungszeiten überdenken: warum ist nur sonntags zu Mittag geöffnet? warum nicht an Wochentagen, wo tatsächlich noch die meisten Leutchen in der kleinen Stadt unterwegs sind?

    Ich gehe davon aus, dass es bald einen Betreiberwechsel gibt!!!

  • 3
    2
    Emma0815
    01.02.2013

    Der Bürgermeister war ja unsympathisch, hauptsache mal ins Fernsehen kommen, sonst is ja nix los in Oederan. Die Frau tat mir leid. Nur mit so einem Essen kann das nix werden. Schade drum!

    "Aber im Grunde kochen wir nicht anders als vor seinem Besuch", so Bibrach
    Und das ist das Todesurteil für den Laden. Sie scheint nichts kapiert zu haben!

  • 0
    2
    mias
    31.01.2013

    @Wattgackenfranz: Hab das mit dem Raucher schon eingepackt, tut ja dennoch nichts zur Sache. Hat ja nichts mit diesem Fall zu tun. Nix für ungut, ich bin auch Raucher und geh dennoch gerne mal essen.
    @ez70: Eine kleine Karte und dafür gut und selbstgemacht ist mehr wert als diese Speisekataloge, welche man teilweise gereicht bekommt. Desweiteren ist es schön, wenn Sie das auch alles kochen können, da es immer weinger gibt, die ernsthaft zu Hause kochen. Trotzdem ist das ja kein Argument zum Fernbleiben. Ich kann auch selbst Auto fahren, nimm aber gern mal die Bahn und das Taxi. Ich könnte auch selbst Seife herstellen und kauf mir dennoch immer wieder welche. Der Vergleich hinkt.

  • 3
    1
    ez70
    31.01.2013

    Also wenn ich die sehr überschaubare Speisekarte auf der Homepage sehe: Das kann ich auch kochen, dazu brauche ich kein Restaurant.

  • 0
    6
    gelöschter Nutzer
    31.01.2013

    @mias
    mias: @Wattgackenfranz: Was trägt dieser Kommentar zu dem Artikel bei?
    Antwort: Raucher! Punkt. Verstanden?

    Übrigens Ihr Kommentar von 16 Uhr 41 ist gut. Mich bringen keine zehn Pferde ins Wirtshaus ich bin ausgegrenzt und habe mich mit der Situation abgefunden

  • 1
    1
    31.01.2013

    stimmt, auf der Homepage steht: "Es folgten turbulente und anstrengende Tage, in denen der Sternekoch unseren ?Hirsch? analysierte und genau unter die Lupe nahm. So manche Sache wurde bemängelt und kritisiert. Gemeinsam wurden Lösungen gefunden und Veränderungen vorgenommen. Unser Konzept bekam eine neue Richtung, so dass wir uns in Zukunft unseren Gästen als Steakhaus präsentieren werden."

  • 5
    0
    mias
    31.01.2013

    ...manchmal ist es besser von einem toten Pferd abzusteigen. Gastronomisch gesehen werden da ohnehin schon zu viele geritten.

  • 5
    0
    oOSilenceOo
    31.01.2013

    omg...die homepage ist kein aushängeschild. feiertage 2012, winterkarte 2012...die frau braucht dringend weiter betreuung in sachen unternehmensmanagement, kreditumschuldung usw., sonst hilft da nicht mal mehr eine krisensanierung!

  • 1
    1
    mias
    31.01.2013

    @Eingeborener: Hab gerade die Homepage auf ihren Rat hin besucht und muss sagen: Tut mir leid, dass ich darauf reingefallen bin. Da im Impressum der Homepage nicht der Bürgermeister steht, schließe ich mich Ihrer Meinung an. Nur gut, dass einige manchmal etwas besser aufpassen. Die FP hätte das auf jeden Fall checken sollen, die machen das ja von Berufswegen her. Ich nehme meinen Kommentar zurück, obwohl ich die Vorgehensweise des BM und des Ausschusses dennoch FALSCH finde! So geht es auf keinen Fall! Das stellt dennoch eine Einmischung in die freie Wirtschaft dar und dies ist so nicht möglich. Nachdem ich die Homepage gesehen habe, könnte man ja sogar behaupten, die Kommune hat dem Restaurant zu Marktvorteilen verholfen, nur weil sie Verpächter ist.

  • 7
    0
    Eingeborener
    31.01.2013

    ...naja...wenn man die eigene Berichterstattung auf der Startseite der Restauranthomepage (www.http://hirsch-oederan.com) anschaut, scheint Frau Bibrach sooooo unglücklich über den TV-Besuch auch wieder nicht gewesen zu sein...da hat sich die Freie Presse mal wieder schön als PR-Zugpferd vor den Karren spannen lassen...die Kritik am Bürgermeister geht da wahrscheinlich in die falsche Richtung.

  • 4
    1
    mias
    31.01.2013

    @Wattgackenfranz: Was trägt dieser Kommentar zu dem Artikel bei?
    Wieso hat die Frau sich dagegen nicht verwehrt und sich durch einen Bürgermeister, samt Verwaltungsausschuss, auf diese Art erpressen lassen? "Entweder du lässt dich bloßstellen, oder wir wollen unser Geld!" Ich rate Frau Bibrach zukünftig stärker zu sein und ggf. mit derartigen Erpressungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Das Verwaltungsgericht hat bestimmt auch Interesse an soetwas.

  • 2
    2
    oOSilenceOo
    31.01.2013

    Professionelle Hilfe? Aus dem TV? Aha...wer betreut die denn die Unternehmerin nach der "Show"?
    Für Unternehmen in Schwierigkeiten gibt es gelistete Berater. Dafür gibt es sogar Fördermöglichkeiten. Das ist wohl am Bürgermeister vorbei gegangen?

  • 5
    0
    Zugereiste
    31.01.2013

    Selbst wenn die gute Dame Recht hat, sie hat immer noch Hausrecht und hätte Herrn Rosin und sein Team des Hauses verweisen können. Jetzt im Nachhinein rumflennen ist kindisch. Aber wie heißt es so schön: jede Werbung ist gute Werbung, auch die schlechte.

  • 0
    8
    gelöschter Nutzer
    31.01.2013

    Die Frau Merkel hat es geschafft, mich aus den Gaststätten zu verbannen. Jawohl, ich gehöre zu der ungeliebten menschenmißachtenden Gruppe von Steuerzahlern die aus dem Maul muffelt und meine Kleidung stinkt auch

  • 4
    0
    gelöschter Nutzer
    31.01.2013

    Soll sich halt nicht so anstellen, weil ein Hauptgläubiger ihr ein aufdringliches Fernsehteam auf den Hals hetzt ... man will ja nur helfen ... und dann sich so zimperlich anstellen ... *IRONIE AUS

  • 4
    1
    31.01.2013

    reality-TV lebt doch immer nach dem ähnlichen Schema: es gibt einen, der am Boden liegt und der mit Hilfe des TV-Fachmanns wieder zum besseren Leben oder zum Erfolg geführt wird.
    Vielleicht hätte man im Vorfeld mal schauen können, was aus den anderen Teilnehmern von diesen Sendungen geworden ist.
    Sicher gibt es auch Sendungen, die besser sind und andere schlechter.
    Aber grundsätzlich geht es den Sendern doch immer um Quote und gute Quote erreicht man immer dann, wenn die Zuschauer entsetzt sind.
    DAs ist aber jedem Menschen mit gesunden Verstand klar - hoffe ich



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