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Wolfgang Zetzschke gewann beim Marbacher Weihnachts-Skatturnier die Gesamtwertung aller sechs Serien.

Foto: Knut BergerBild 1 / 2

So sieht ein Sieger aus

Der Gewinner des Marbacher Weihnachts-Skatturniers kommt aus Grünberg. Aber auch andere Spieler schlugen sich nicht schlecht.

Von Knut Berger
erschienen am 02.01.2018

Marbach. Beim Skat-Weihnachtsturnier der VSG Marbach-Schellenberg, das an zwei Tagen im Vereinszimmer der Sporthalle des Leubsdorfer Ortsteils Marbach ausgetragen wurde, mussten selbstverständlich alle Teilnehmer nach den gleichen Regeln spielen. Es waren an beiden Tagen jeweils drei Serien zu 40 Spielen zu absolvieren. Dabei saßen die Starter aber durchaus mit unterschiedlichen Ambitionen an den Tischen.

Der Profi: Wolfgang Zetzschke gilt sicherlich als Meister seines Fachs. Der Grünberger ist seit Jahren beim SC "Vier Wenzel" Flöha/Erdmannsdorf aktiv. So war es auch keine Überraschung, dass der 67-Jährige in Marbach mit 6629 Punkten die Gesamtwertung aller sechs Serien gewann. "Wenn man so wie ich im Jahr pro Woche wenigstens an einem Turnier teilnimmt, nimmt man so ein Turnier wie in Marbach relativ locker in Angriff", sagte Zetzschke.

Um sich für die beiden Marbacher Turniertage fit zu halten- immerhin wurde jeweils knapp sechs Stunden gespielt - trank der Gesamtsieger Cola und Kaffee. Doch seine Zigarettenpause jeweils zur Halbzeit einer jeden Serie ließ er sich nicht nehmen. Die Zeit für eine Serie sei so bemessen, dass so eine Auszeit keinesfalls den Verlauf der Veranstaltung durcheinanderbringe.

"Skat ist mein Hobby, andere spielen eben Fußball", sagte Zetzschke. "Du musst dabei ständig überlegen und kombinieren. Du darfst nicht abschalten und musst deinen Geist ständig in Schwung halten", machte er klar, was für eine erfolgreiche Turnierteilnahme wichtig ist und ihn am Spiel fasziniert.

Der Hobbyspieler: Udo Haußmann hat nur zwei der insgesamt sechs Serien mitgespielt und war trotzdem zufrieden. "Es war nicht mein Ziel, mit aller Macht einen Preis zu gewinnen. So konnte ich es auch verschmerzen, dass ich in der zweiten Serie lediglich vier Spiele machen konnte, der Rest aber an meine Tischkollegen ging", sagte der Hennersdorfer. Seine Skat-Aktivitäten hielten sich in der Gegenwart äußerst in Grenzen. "Früher habe ich viel mehr gespielt, doch jetzt reicht es nur noch zur Teilnahme am Preisskat in Hennersdorf und dem Weihnachtsturnier in Marbach", sagte der 53-Jährige.

Dabei war aus seiner Sicht Skat früher einmal das Kartenspiel Nummer eins. "Doch es werden offenbar immer weniger, die sich diesem Hobby verschrieben haben", sagte der Spielertrainer des Volleyball-Landesligisten Hennersdorfer SV. In Marbach verpflegte er sich mit Kaffee und genehmigte sich auch ein Bierchen. Skat sei für ihn eine gelungene Kombination aus Denken, Glück, Geselligkeit und Spaß an der Sache. "Diese Mischung macht für mich den Reiz aus", sagte Haußmann.

Der Ortsmeister: Zum zweiten Mal in der fünfjährigen Historie der Ortsmeisterschaften, die im Rahmen der Marbacher Skattage ausgetragen werden, gewann Ingo Rudolf diese Wertung. Er setzte sich vor seinem Neffen Robert Rudolf sowie Bodo Hänel durch. "Ich bin alles andere als ein Viel-Spieler. Wenn ich das gesamte Jahr an fünf Turnieren teilnehme, ist das viel. Mehr lässt die Zeit einfach nicht zu", sagte der Tischlermeister. Druck habe er sich bei der Veranstaltung keinen gemacht. "Schließlich soll das Skatspielen in der Runde Spaß machen und nicht in Stress ausarten", sagte der 50-Jährige. So nahm er sich auch die Zeit, jeweils nach zwei absolvierten Runden in Ruhe einen Imbiss einzunehmen und am Bier zu nippen. Er zählt beim Weihnachtsskat in seinem Heimatort zu den Stammgästen, nur einmal habe er in den vergangenen reichlich zwei Jahrzehnten gefehlt. Sein Neffe Robert gewann die Ortsmeisterschaft übrigens auch schon zweimal. "Da ich ihn in diesem Jahr geschlagen habe, werde ich ihm wohl zu gegebenen Anlass einen ausgeben", kündigte Ingo Rudolf schmunzelnd an.

 
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