Ausländerbehörde ruft Polizei zu Hilfe

Freiberg.

Die Ausländerbehörde des Landkreises im Rotvorwerk hat am Donnerstag die Polizei zu Hilfe gerufen. Anlass seien zehn Asylsuchende aus Kamerun gewesen, informierte André Kaiser von der Kreisbehörde am Nachmittag, die mit ihrer Unterkunft in Mobendorf nicht einverstanden seien und lieber in einer Stadt wohnen möchten. "Bereits gestern äußerten sie ihre Kritik zur Unterbringung vor Ort", so der Pressesprecher weiter. Die Afrikaner seien dem Landkreis am Mittwoch durch den Freistaat aus der Erstaufnahmeeinrichtung zugewiesen worden. In einem Gespräch sei den Asylsuchenden nochmals erklärt worden, dass Mobendorf ihre Unterkunft für die kommende Zeit sei. Kaiser wörtlich: "Da hier nicht abgesehen werden konnte, wie das Gespräch verläuft, wurde um Amtshilfe durch die Polizei gebeten." Nach dem Gespräch hätten die Kameruner die Ausländerbehörde verlassen. Laut Polizeidirektion Chemnitz waren ein Einsatzzug und Kräfte des Polizeireviers Freiberg zu der Einrichtung an der B 101 südlich von Freiberg geeilt. (jan)

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2Kommentare
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  • 3
    1
    fschindl
    18.05.2018

    "In einem Gespräch sei den Asylsuchenden nochmals erklärt worden, dass Mobendorf ihre Unterkunft für die kommende Zeit sei"
    Kamerun? ab ins Flugzeug und zurück damit...wieso werden die überhaupt erst einquartiert?

  • 15
    1
    Einspruch
    17.05.2018

    Man hätte als Alternative noch Afrika anbieten können.
    So was, sich ungebeten niederlassen und noch herumnörgeln.



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