DPD: Lage hat sich entspannt

Vor Wochen räumte der Paketdienst arge Probleme bei der Zustellung von Sendungen aus dem Depot Kesselsdorf aus ein. Dank zusätzlichem Personal ist das vorbei, beteuert das Unternehmen.

Freiberg/Kesselsdorf.

Es ist noch nicht lange her, da sendete der Paketzusteller DPD mehr oder weniger SOS-Signale. Zumindest, was die Zustellung über das Depot Kesselsdorf betrifft. Von dem aus werden neuerdings auch Pakete für den Raum Freiberg auf die Transporter verteilt. Wie die "Freie Presse" berichtet hatte, ging die Umstellung daneben. In der Redaktion häuften sich Beschwerden über Pakete, die wochenlang nicht zugestellt wurden, über Sendungen, die die Mitarbeiter im Depot selbst nicht auffinden konnten. In manche E-Mails an die Empfänger räumte das Unternehmen ein, selbst nicht zu wissen, wo die fraglichen Pakete waren oder wann sie zugestellt werden könnten. Ein Sprecher des Unternehmens räumte die mit der Umstellung einhergehenden Probleme ein. Die seien auf beauftragte Fuhrunternehmen zurückzuführen. Im Laufe des Oktobers sollte sich die Lage bessern.

Inzwischen, beteuert DPD-Pressesprecher Peter Rey, ist diese Besserung in der Tat in nennenswertem Umfang erreicht. "Die Zustellsituation im Kesselsdorfer Depotgebiet hat sich durch den Einsatz zusätzlicher Zusteller mittlerweile deutlich entspannt", sagt Rey. Punktuell habe es zuletzt zwar noch zu leichten Verzögerungen kommen können. "Bis Anfang dieser Woche soll dies jedoch abgestellt sein."

Dass die Probleme, was seine Sendungen betrifft, abgestellt sind, bestätigt Paul Kurenz aus Freiberg. Er hatte sich beschwert, da Equipment für medizinische Notfallkurse nicht rechtzeitig bei ihm angekommen war. "Ja, das Problem hat sich gelöst", teilt Kurenz nun auf Anfrage mit. "Also, alles gut." Der Artikel sei aber dringend nötig gewesen. Noch am selben Tag sei er nach Kesselsdorf gefahren - und habe drei von fünf fraglichen Sendungen bekommen.

Andere Kunden haben ihren Paketdienst zwischenzeitlich gewechselt. So die Firma Mühlenbau Schumann in Mulda. "Wir haben in den letzten Wochen strikt darauf geachtet, dass bei Bestellungen im Internet oder bei anderen Firmen kein DPD als Lieferant zur Debatte stand", sagt Mitarbeiterin Petra Wagener. Insofern könne sie zur aktuellen Zustellsituation nichts sagen. Und Partyberaterin Judy Kurth lässt sich ihre Bestellungen zwar weiter über DPD schicken - allerdings an eine Adresse in Oederan. Denn das Städtchen wird weiter, wie zuvor auch Freiberg, von Callenberg aus angefahren, berichtet sie. Und Doris Ostarek aus Freiberg ist alles andere als überzeugt. Zwei Pakete hat sie bekommen. Ein drittes aber sei nach wie vor strittig. (fhob)

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3Kommentare
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  • 1
    0
    fpfreiberg
    21.11.2017

    Update nach weiteren 7 (!) Tagen: Keine Lieferung! Keine Reaktion! Besserung? Der Artikel der Freien Presse bedarf dringend einer Korrektur; bei DPD (in Kesselsdorf) herrscht das Chaos. Normalerweise müßte die Sendung längst retour gehen - nicht mal das passiert!
    @kartracer: Nein, es geht nicht um das Zustellungszentrum Callenberg, es geht um DPD in Kesselsdorf bei Dresden (ist seit einiger Zeit auch für Freiberg u.a. zuständig).

  • 1
    2
    kartracer
    15.11.2017

    @fpfreiberg, das muss bei Ihnen allerdings
    ein dezentrales Problem sein.
    Ich werde von der Zentrale Callenberg beliefert, und
    kann mir nichts Besseres wünschen, das seit Jahren.
    Ankündigung per Mail und die Lieferung fast immer,
    auf eine Stunde genau zur gleichen Zeit.
    Meine Probleme lagen eher bei einem anderen
    Lieferdienst, auch mit 3 Buchstaben.

  • 4
    1
    fpfreiberg
    14.11.2017

    Die Lage bei dieser Firma hat sich definitiv nicht entspannt!
    Ich warte auf ein Paket seit 10 Tagen; auf meine Mails wird nicht oder nur mit automatischen Antworten reagiert. Gestern sollte geliefert werden, wieder mal. War aber wieder mal nix! DPD - nein danke! Bin bedient!



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