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Foto: Detlev Müller

Freiberger tritt für die Partei Büso zur Wahl an

Matthias Stoll kandidiert im Wahlkreis 161 für den Deutschen Bundestag

Von Astrid Ring
erschienen am 11.09.2017

Freiberg. Vom Wirtschaftskonzept seiner Partei Büso, der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, ist Matthias Stoll am meisten überzeugt. "Die Partei will weg von den Spekulationen und hin zur Realwirtschaft", nennt er einen der Kernpunkte des Programms. Nach Meinung von Büso müsse das Bankensystem in Deutschland umgekrempelt werden. Dafür will sich Stoll einsetzen, er ist einer der sieben Direktkandidaten aus Mittelsachsen, die am 24.September im Wahlkreis 161 zur Wahl für den Bundestag antreten.

Matthias Stoll wurde 1960 in Stollberg geboren und wohnt seit 1999 in Freiberg. Er arbeitet seit 2011 als Instandhaltungstechniker bei Solarworld - nun in der neuen Firma Solarworld Industries.

Schon 2013 ließ er sich als Direktkandidat für Büso, die ihren Hauptsitz in Dresden hat, für die Wahl des Deutschen Bundestages aufstellen. Seit 2002 ist er Mitglied von Büso. Dazu gekommen ist er nach einem Diskussionsstand der Partei in Freiberg, eine andere Partei hat ihn nie interessiert, sagt er.

Doch es sei nicht nur die Wirtschafts- und Finanzpolitik, die sich ändern müsse. "Wir müssen mehr Geld in die Bildung stecken, die bessere Verzahnung von Bildung und Industrie ist wichtig", spricht er einen weiteren Schwerpunkt an, der ihm in seiner Parteiarbeit am Herzen liegt. International ist ihm eine Politik wichtig, die eine friedliche Zukunft mit den europäischen Nachbarn - dabei schließt er auch Russland ein - ermöglicht. Dazu sei es wichtig, sich intensiver auf die gemeinsame Geschichte zu besinnen. Zudem müsse sich Deutschland wieder auf die "kulturelle Renaissance und seine humanistischen Traditionen besinnen", wie Stoll sagt. Das Land dürfe kulturell nicht verarmen. In Fragen der Klimapolitik hält es der Büso-Kandidat für falsch, Wind- und Solarenergie zu verfolgen. "Die wissenschaftliche Entwicklung der Kernenergie sollte auf friedlicher Basis weiter betrieben werden", sagt er. Den sofortigen Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie kritisiert er. Zudem müsse im Sinne der Klimapolitik ein Aus- und Umbau der Infrastruktur mehr auf der Schiene erfolgen, wie auch die Nutzung von Elektrofahrzeugen vorangetrieben werden.

 
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