Glück auf, Glück auf

Die Historische Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft schafft es Jahr für Jahr, am Samstag vor dem zweiten Advent Tausende Schaulustige in die Altstadt zu ziehen. Und ist ein begehrtes Fotomotiv.

Freiberg.

"Glück auf, Glück auf" - inbrünstig erklang aus mehreren hundert Kehlen das Steigerlied am Samstagabend vor dem Pressehaus am Obermarkt. Gerade war die Bergparade im Fackelschein am Ziel angekommen, bevor die rund 300 Teilnehmer zur Bergpredigt in die Petrikirche weiterzogen. Mancher Bergmann schaute etwas skeptisch auf seine Fackel. Die war neu in diesem Jahr und hatte wohl mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Mehrfach erlosch bei einigen das Licht, dann half man sich gegenseitig, um dies wieder zu entzünden.

Ein ganz besonderer Tag war der Samstag für Richard Thum. Der Freiberger feierte just im 30. Jahr der Bergparade seinen 30. Geburtstag. Kein Grund jedoch für den jungen Mann, der Bergparade fern zu bleiben. Schon vormittags nahm er viele Glückwünsche entgegen. Punkt 9.30 Uhr war er aber in der Saxonia Stiftung, um den Tag wie in jedem Jahr mit vorzubereiten. "Die Mettenschicht ist für mich der Höhepunkt in jedem Jahr. Die Traditionspflege ist mir wichtig", betonte der Maschinenbaustudent. (mer)

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