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Paul Rehtanz gab das Startsignal zum Mittsommerlauf in Freiberg.

Foto: Eckardt Mildner

Mehr als 250 Laufbegeisterte am Start

Bei der ersten Sportveranstaltung dieser Art in Freiberg sind rund 4200 Euro an Spenden zusammen gekommen

Von Esther Sarah Wolf
erschienen am 19.06.2017

Freiberg. Mit dem Mittsommerlauf hat die LG "Mitlaufgelegenheit" den Nerv von Freizeit- und Profiläufern getroffen. Mehr als 250 Läuferinnen und Läufer verschiedenen Alters nahmen beim ersten Lauf in die Nacht, der Sport und Benefiz verband, am Freitagabend teil.

"Die Teilnehmerzahl war überwältigend", sagte Stefan Benkert vom Organisationsteam. "Das Wetter war gut, und die Leute haben Pannen bei der Streckenmarkierung mit Humor genommen und damit gezeigt, dass hier tatsächlich der Spaß und die gute Sache im Vordergrund standen." Die Spendensumme, welche mit der Veranstaltung gesammelt worden ist, beträgt laut Stand vom Samstag rund 4200 Euro. Mit dem Betrag werden der schwer kranke elfjährige Paul Rehtanz aus Halsbrücke und das Projekt "Streunersteine" des Freiberger Tierheims unterstützt. Paul Rehtanz, dem ein Tandemfahrrad wieder die Teilnahme an einem aktiven Leben ermöglichen soll, kam mit seiner Mutter Romy, um 22 Uhr das Startsignal für den Lauf zu geben. "Ich war aufgeregt und total happy, dass so viele für Paul, das Tierheim und den Spaß am Laufen gekommen waren. Dem ganzen Team, die das ermöglicht haben, ein großes Dankeschön", sagte Romy Rehtanz. Paul war vor dem Start aufgeregt. "Als er viele bekannte Gesichter gesehen hat, ist die Aufregung gewichen", sagte seine Mutter. Pauls Vater Rico war von dem Lauf ebenfalls beeindruckt: "Es wurde in jeder Gasse anders gelacht und sich ausgetauscht. Alle, mit denen ich ins Gespräch gekommen bin, waren begeistert."

Positiv fiel das Fazit von Teilnehmern wie auch Leuten am Rande der Strecke aus. So bewertete Thomas Weigel vom Freiberger Tierheim die Strecke als "anspruchsvoll", die Stimmung sei gut. Anja Büttner aus Chemnitz erkannte in dem Lauf "eine super Idee". "Ich hätte nicht gedacht, dass es eine so große Resonanz gibt", sagte Frank Skovgaard-Sörensen. Helen Peters und Nicole Scholz nahmen mit ihren beiden Hunden teil. "Es ist eine gute Sache, und den Hunden fetzt es", erklärten die Freibergerinnen. Auf der "Alten Elisabeth" hielt Gerda Wirth die erste Erfrischung für die Läufer bereit. "Wir wollen es gern unterstützen", sagte die Friseurmeisterin. Am Café Momo schenkten Martha Hoth und Paula Pälchen von der Namaste Schülerfirma Kaffee aus, sie lobten den guten Zweck des Laufs. Viele Firmen sponserten Läufer. Dazu gehörte Linken-Landtagsabgeordnete Jana Pinka, die selbst teilnahm. Unterstützung anderer Art erhielten die Teilnehmer am Donatsturm durch Familie Fischer, die mit Mundharmonika und Schellen für Stimmung sorgte. Den richtigen Weg wiesen Streckenposten wie Abdulhadi Ataia aus Syrien: "Ein super Abend." Im Fitnessstudio "Mumm" am Meißner Ring gab es zum Ausklang ein internationales Buffet. "Sensationell was hier passiert ist, so ein Zuspruch, eine super Idee, es hat sich gelohnt zu kommen", sagte Katrin Jeschke aus Radebeul.

 
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