Fünf Masten im Speicher: Mehr Sicherheit und mehr Fahrspaß

Die Wasserskianlage in Rossau wird umgebaut und modernisiert. Ein Probelauf soll in den nächsten Tagen folgen. Dann lässt die Gemeinde die Sicherheit des Regenrückhaltebeckens prüfen.

Rossau.

Rund um die Wasserskianlage in Rossau ist in den vergangenen Tagen gebaut worden. Auf den ersten Blick fallen die Veränderungen kaum auf, ein Mast ist neu dazugekommen. Dennoch sind die Veränderungen gravierend: Mitarbeiter Marcus Blanik verspricht ein völlig neues Fahrgefühl, vor allem in der ersten Kurve. Dort stehen nun gleich drei Masten, und damit sei laut Blanik dieser Bereich für Anfänger viel einfacher zu meistern.

Zudem wurden die bestehenden Masten verlängert und versetzt. Damit sollen auch Fortgeschrittene und Profis noch mehr Fahrspaß erleben. Inhaber Peter Konzuch investiert gut 70.000 Euro in den Umbau. "Natürlich glaube ich an die Zukunft der Anlage", sagt der Anwalt aus Dresden. "Jetzt sind wir doch perfekt aufgestellt. In diesem Jahr kamen viele neue Obstacles, das sind die Hindernisse und Rampen, auf dem Wasser hinzu. Ab dem nächsten Jahr bieten wir fahrtechnisch eine Anlage auf dem neuesten Stand."

Damit verbunden seien aber auch höhere Preise für die Nutzer. "Die Tarife haben wir aber schon seit vielen Jahren nicht mehr erhöht", erklärt Konzuch. "Deshalb muss es mal eine Anpassung geben. Wie groß die Steigerung letztendlich wird, ist noch nicht entschieden."

Verantwortlich für die Umbauten zeichnet Jens Geißler mit seiner Firma Wake-Concept. Er schwärmt von den Bedingungen in Rossau: "Die Insel in der Mitte ist richtig toll. Damit gibt es so gut wie keine Wellen, das sorgt für ein sehr angenehmes Fahren." Und dafür gibt es auf der gut 800 Meter langen Runde nun auch die fünf Masten. Gleich drei davon stehen nacheinander in der Kurve, die direkt an der Staatsstraße, also am anderen Ende der Wasserskianlage liegt. "Dort sollte eigentlich niemand mehr ins Wasser fallen, nicht mal ein Anfänger", ist Markus Blanik überzeugt. "Man fährt jetzt einfach einen größeren Kreis und muss nicht mehr im rechten Winkel um die Ecke. Außerdem wird das Umlaufseil nun viel straffer, das mögen auch die Profis."

Die Höhe des Kabelumlaufs stieg von 9,50 auf 11 Meter, dafür seien die Masten verlängert worden. Auch deren Standorte mussten verändert werden, sie stehen zum Teil jetzt fest im Wasser. "Der Tüv schaut sich das wie jedes Jahr zum Saisonstart an, da sollte aber nichts schief gegen", so Blanik. Auch Bürgermeister Dietmar Gottwald (parteilos) hat die Umbauten schon inspiziert. "Wir sind als Gemeinde aber nicht beteiligt. Es gab lediglich Absprachen zu Wegen und Leitungen, damit es da keine Komplikationen gibt."

Wenn die ersten Testläufe der Wakeboarder und Wasserskifahrer in den nächsten Tagen erfolgt sind, wird laut Gottwald das Wasser im Speicher bis zum Maximalwert angestaut. Damit soll die Dichtheit des Beckens kontrolliert und der Überlauf getestet werden. Danach werde wieder auf "Winterbetrieb" mit Niedrigwasser umgestellt.

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