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Ende des Jahres soll die Sicherung des Gebäudes Nummer 16 an der Kirchstraße abgeschlossen sein.

Foto: Falk Bernhardt

Kirchstraße 16: Große Schäden in kleinem Haus

Das Gebäude ist eines der ältesten in Mittweida und historisch bedeutsam. Der Erhalt kostet die Stadt mehr Geld als geplant.

Von Franziska Pester
erschienen am 14.09.2017

Mittweida. An der Mittweidaer Kirchstraße wird Stadtgeschichte bewahrt. Seit vergangenem Herbst ist das Gebäude mit der Nummer 16 an der Mittweidaer Kirchstraße eingerüstet. Das Haus gilt als eines der ältesten der Stadt. Um das marode Gebäude vor dem Einsturz zu bewahren, laufen seit knapp einem Jahr bauliche Rettungsmaßnahmen. Dabei waren die Schäden, die bei den Bauarbeiten zutage traten, viel schlimmer, als ursprünglich gedacht.

"Bei der Freilegung der Bauteile mussten wir erhebliche zusätzliche Schäden insbesondere im Bereich der Dachbalken und des Dachstuhls feststellen", berichtet Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU). Derzeit sei die Sanierung des Daches und vor allem des Dachstuhls in Vorbereitung. Trotz der umfangreichen Bauarbeiten, die noch anstehen, hofft die Stadt, dass die Sicherung des Gebäudes bis Jahresende abgeschlossen ist. Ursprünglich hatte die Stadt knapp 380.000 Euro für die Sicherung des Gebäudes einkalkuliert. "Auf Grund des wesentlich höheren Schadensausmaßes entstanden und entstehen zusätzliche Kosten", so der OB. Wie hoch die endgültigen Gesamtkosten sein werden, ließ er offen.

Das Haus an der Kirchstraße mit der Nummer 16 gilt seit vergangenem Jahr als eins der bedeutendsten in der Stadt. Denn nachdem Mittweida es gekauft hatte, wurden im Inneren außergewöhnlich gut erhaltene Bauelemente verschiedener Stilepochen gefunden. In den vergangenen Monaten wurde das Gebäude mit großem Aufwand stabilisiert. "Durch die bereits durchgeführten Sicherungsmaßnahmen konnte die akute Einsturzgefahr abgewendet werden", sagt Schreiber. So sei unter anderem die Fachwerkkonstruktion an der hinteren Fassade des Hauses stabilisiert und teilweise erneuert worden. Auch an den Decken wurde gearbeitet, nachträglich eingebaute und stark beschädigte Bauteile im Haus wurden durch die Bauarbeiter entfernt. An vielen Balken und hölzernen Teilen fand man Schwamm. "Die kontaminierten Bereiche wurden instand gesetzt", sagt der OB. Außerdem sei eine Brandschutzertüchtigung zu den Nachbargebäuden im Erdgeschoss und Obergeschoss des Hauses notwendig gewesen.

Die Zukunft der Kirchstraße 16 ist indes noch offen. Laut dem OB wird derzeit diskutiert, wie das Haus genutzt werden könne. Details oder konkrete Ideen, die besprochen werden, nannte er nicht.

 
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Kirchstraße 16: Große Schäden in kleinem Haus
Bausubstanz aus mehreren Jahrhunderten enthalten
 
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