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Stiftung gibt positives Signal für KZ-Gedenkstätte

Konzept für den Erinnerungsort in Sachsenburg zur Umsetzung empfohlen - Nun ist Stadtrat Frankenberg gefragt

erschienen am 16.05.2018

Frankenberg. Die Gremien der Stiftung Sächsische Gedenkstätten haben jetzt eine für den Erinnerungsort des früheren Konzentrationslagers Sachsenburg wegweisende Entscheidung getroffen. Der Stiftungsrat hat die "grundsätzliche Umsetzung" des Konzeptes für die Gedenkstätte in dem früheren KZ empfohlen.

Wie die Sprecherin der Stiftung, Julia Spohr, gestern erklärte, hatten sich auch der Stiftungsbeirat und der Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung für die Errichtung der Gedenkstätte Sachsenburg ausgesprochen. Die Vorsitzende des Stiftungsrates, Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange, begrüßte das positive Signal. Jetzt könne die Umsetzung des Konzepts zügig vorangetrieben werden kann. "Wir haben Mittel für die Förderung der Errichtung dieser Gedenkstätte für den Staatshaushaltsplan 2019/2020 angemeldet." Die Entscheidung des Landtages über den Haushalt bleibe aber abzuwarten.

Die Frankenberger CDU-Landtagsabgeordnete Iris Firmenich hatte im Vorfeld darauf verwiesen, dass die Entscheidung des Stiftungsrates eine Voraussetzung für eine mögliche Förderung des Vorhaben darstelle. "Damit ist keine Förderzusage verbunden, es ist aber ein wichtiges Signal für die Stadt Frankenberg als Projektträger", erklärte dazu Stiftungs-Sprecherin Spohr. Die Stiftung verfüge nicht über die Mittel zur Realisierung eines derartigen Projektes. Sie habe aber bisher rund 71.000 Euro als Projektförderung ausgereicht und so auch die Konzepterstellung durch die Lehrerin Anna Schüller von der Initiative Klick unterstützt. Sofern der Frankenberger Stadtrat nun dem Vorhaben auf Basis des Konzepts zustimmt, könne die Stadt über das Staatsministerium für Wissenschaft einen Projektförderantrag an die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien im Rahmen der Gedenkstättenförderung des Bundes stellen. Laut Iris Firmenich wird für die Errichtung der Gedenkstätte mit Kosten von rund 1,2 Millionen Euro gerechnet. Mit der Gedenkstätte soll an die Verbrechen des Nationalsozialismus auf dem Gelände des ehemaligen KZ Sachsenburg in den Jahren von 1933 bis 1937 erinnert werden. (jl)

 
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