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Die Polizei war am Mittwochabend zum Aldi-Markt in Frankenberg gerufen worden. Drei Unbekannte hatten die Einkaufsstätte überfallen.

Foto: Härtelpress Bild 1 / 2

Überfall: Aldi-Verkäuferinnen ins Büro gedrängt und gefesselt

Drei Unbekannte haben am Mittwochabend den Einkaufsmarkt in Frankenberg überfallen. Mit mehreren hundert Euro Bargeld flüchteten sie Richtung Bundesstraße.

Von Ute George
erschienen am 19.05.2017

Frankenberg. Normaler Einkaufsbetrieb herrschte gestern Morgen im Frankenberger Aldi an der Jochen-Köhler-Straße (B 169). Vor allem Rentner deckten sich mit Waren ein. Kaum einer ahnte, welch dramatische Szenen sich hier noch am Abend vorher zugetragen hatten. Nur der Filialleiterin war die Anspannung noch anzumerken. Drei unbekannte Männer hatten den Markt überfallen und zwei Verkäuferinnen brutal gefesselt. Die 36- und 52-jährigen Frauen wurden dabei leicht verletzt.

Laut Polizei hatten die Räuber vor der Schließung des Marktes gegen 20 Uhr den Laden betreten. Sie drängten die beiden Verkäuferinnen ins Büro. Anschließend flüchteten die Täter mit mehreren hundert Euro Bargeld in Richtung Jochen-Köhler-Straße. Die Verkäuferinnen konnten sich dann selbst befreien und Hilfe holen. Sie wurden laut Polizei ambulant behandelt. Den beiden Frauen gehe es den Umständen entsprechend, teilte Frank Schierle, Geschäftsführer der Aldi GmbH & Co. KG in Wilsdruff gestern mit. Weitere Fragen, unter anderem ob es der erste Überfall im Frankenberger Markt war und ob es spezielle Verhaltensregeln für die Mitarbeiterinnen für so einem Fall gebe, ließ er unbeantwortet. "Aus grundsätzlichen Erwägungen können wir keine weiteren Auskünfte geben", so Schierle.

Da es in dem Frankenberger Markt laut Polizei-Sprecher Rafael Scholz keine Überwachungskameras gibt, hat die Polizei eine Personenbeschreibung herausgegeben und sucht Zeugenhinweise. Einer der Räuber sei etwa 1,85 Meter groß, etwa 35 bis 40 Jahre alt und von kräftig-muskulöser Statur. Er habe kurzes, dunkles Haar und sei mit einem grauen, langärmeligen Pullover sowie einer dunklen Hose bekleidet gewesen. Ein zweiter Täter sei etwas kleiner, gleichaltrig und schlank. Auch er habe kurzes, dunkles Haar. Bekleidet sei er mit einem mehrfarbigen, langärmeligen Oberteil und dunkler Hose gewesen. Der dritte Unbekannte sei etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß, etwa 40 bis 45 Jahre alt und sehr schlank. Der Mann hätte eine Glatze und ein grünes, kurzärmeliges T-Shirt und eine hellgraue Jogginghose getragen. "Die Täter sollen Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben", erklärte Scholz. Ob es möglicherweise eine organisierte Bande war, die die Flucht über die nahe Autobahn nutzte, konnte er nicht bestätigen. Allerdings geht er davon aus, dass das Fluchtfahrzeug in der Nähe stand. Dabei könnte es sich um einen schwarzen Van gehandelt haben.

 
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