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Im 1975 errichteten Gebäude der Evangelischen Oberschule Lunzenau wird energiesparende Beleuchtung eingebaut. Elektriker Hartmut Anke stellt die Lampen im Physikkabinett ein.

Foto: Mario HoeselBild 1 / 2

In den Ferien geht in der Oberschule das Licht nicht aus

Lunzenau will die Arbeiten in der Bildungseinrichtung während der unterrichtsfreien Zeit voran treiben. Dennoch müssen Schüler zeitweise umziehen

Von Rita Türpe
erschienen am 09.02.2018

Lunzenau. Aus Sicht von Schulleiter Daniel Illgen hat die Evangelische Oberschule Lunzenau in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung genommen. Die Beleuchtung wird gerade erneuert und es sind neue Zimmer ausgebaut worden, etwa der Werkraum im Keller. Dieser sei mit stabilen Tischen und allem für den Werkunterricht Nötigen ausgestattet worden, so Illgen. Zusätzlich könne er für andere Fächer genutzt werden.

In ihrer jüngsten Sitzung haben die Lunzenauer Stadträte Geld für die nächsten Sanierungsschritte bewilligt. Insbesondere gehe es dabei um Arbeiten, die sich während der 2017 begonnenen energetischen Sanierung als zusätzlich notwendig herausgestellt hätten, erläuterte Bürgermeister Ronny Hofmann (CDU). Unter anderem müssten Leitungen im Treppenhaus und Speisesaal für die Sicherheitsbeleuchtung und die Hausalarmanlage an anderer als der bisherigen Stelle verlegt werden, erklärte Bauamtsleiter Gerald Karte.

Das liege unter anderem an der Schaffung eines zweiten Rettungsweges und aktuellen Brandschutzbestimmungen. Außerdem würden zusätzliche Sicherheitsleuchten und Steckdosen mit Notschalter für den neuen Werkraum gebraucht, sagte er. Elektroinstallation und Beleuchtung werden dadurch knapp 12.000 Euro teurer als geplant.

Für die Maßnahme energetische Sanierung, die mit fast 214.000 Euro aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" von Bund und Freistaat gefördert wird, hatte die Kommune ursprünglich rund 53.000 Euro für die Planung und 227.000 Euro für die Ausführung vorgesehen. Schwerpunkt der Maßnahme ist der Einbau einer energiesparenden Beleuchtung. Bislang stehe noch nicht fest, ob die Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen werden, sagte Hofmann. Denn es geht nur Schritt für Schritt voran, damit der Unterricht möglichst wenig beeinträchtigt wird.

"Die Abstimmung funktioniert recht gut", versichert der Schulleiter. Störungen würden vor allem dadurch auf ein Minimum reduziert, dass mit Lärm verbundene Arbeiten in den Pausen und nach dem Unterricht erledigt werden. "An Tagen, an denen bei uns Vorprüfungen und Prüfungen stattfinden, ruhen die Arbeiten meist ganz", so Illgen.

Für Installationen in den Klassenzimmern muss der Unterricht für jeweils etwa zwei Wochen ausgelagert werden. Als Ersatz werden laut Illgen zwei Räume in der benachbarten Grundschule genutzt, darunter der Gymnastikraum. Deshalb liege auch der Grundschule daran, dass die Arbeiten nebenan zügig vorankommen.

In den Winterferien solle auch das Lehrerzimmer an die Reihe kommen, sagt der Schulleiter. Das sei zu einer anderen Zeit undenkbar. Im nächsten Schuljahr wird es noch schwieriger, Ausweichmöglichkeiten zu finden. Die Anzahl der Oberschüler ist seit Jahren stetig gestiegen. In den vergangenen vier Jahren konnten jeweils zwei fünfte Klassen eingeschult werden, das wird sich laut Illgen 2018 fortsetzen. Aktuell lernen 210 Mädchen und Jungen in der Einrichtung, die vom Evangelischer Schulverein Lunzenau betrieben wird. Illgen rechnet ab August mit 25 bis 30 Schülern mehr.

Aus Sicht des Schulvereins ist ein Anbau nötig, doch dafür fehlt bislang das Geld. Um jetzt die zusätzlichen Kosten stemmen zu können, hat der Stadtrat entschieden, die geplante Sanierung der Turnhalle in Rochsburg von der Maßnahmeliste für den Landeszuschuss nach dem Sächsischen Investitionskraftstärkungsgesetz zu streichen. Stattdessen soll das Geld mit in die Schulsanierung fließen.

 
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