Penig: Vermisste vermutlich in Eis eingebrochen

Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk haben am Mittwoch stundenlang nach der Frau gesucht.

Penig/Amerika. Eine Frau aus Penig ist am Mittwoch verschwunden und wahrscheinlich in der Zwickauer Mulde zwischen Penig und Amerika im Eis eingebrochen. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei der Gesuchten um eine 53-Jährige. Die Familie habe sie bereits ab etwa 5 Uhr am Morgen vermisst, teilte ein Sprecher der Chemnitzer Polizei auf Nachfrage der "Freien Presse" mit. Bei der Polizei sei die Vermisstenmeldung 7.14 Uhr eingegangen. "An der Mulde waren Spuren im Schnee zu sehen", so der Sprecher. Gegen 7.30 Uhr seien die Beamten vor Ort gewesen, heißt es aus der Pressestelle weiter. Die Feuerwehr wurde nach Angaben des Peniger Brandinspektors Thomas Cramer gegen 8.20 Uhr informiert und war wenige Minuten später mit vier Fahrzeugen, zwei Schlauchbooten und 15 Einsatzkräften von den Feuerwehren Penig, Langenleuba-Oberhain und Niedersteinbach vor Ort.

Am Vormittag ersuchten die Einsatzkräfte das Wasserkraftwerk um Unterstützung bei der Suchaktion: Sie baten darum, die Stauklappen umzulegen, damit Wasser abfließen könne, um unter dem Eis leichter nach der Frau suchen zu können. Dazu kam es nicht. Denn das hätte unter anderem zur Verstopfung anderer Wehranlagen flussabwärts führen können, wie Mario Geschke mitteilte, der die Anlage im Auftrag des Eigentümers betreut.

Ab etwa 13 Uhr verstärkte ein Hubschrauber-Team die zehn Polizisten am Boden bei der Suche. Ab dem Nachmittag unterstützten das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk den Einsatz, letzteres mit Tauchern. Gegen 16.30 Uhr sorgten die Rettungskräfte für Licht am Einsatzort. Die Suche dauert an.

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