Aue: Wismut erkundet Hakenkrümme

Aue. In der Hakenkrümme am Schwarzwasser bei Aue erkundet die Wismut, ob Untertage-Hohlräume aus der Zeit des Uranbergbaus vorhanden sind. In der Hakenkrümme befand sich damals ein Absetzbecken, in dem Rückstände aus der Uranaufbereitung gelagert wurden. Dieses soll saniert und abgedeckt werden. "Zuvor müssen wir aber herausfinden, ob sich unter dem Becken Grubenbaue befinden, und ob diese gegebenenfalls gesichert werden müssen, damit es nicht zu Tagbrüchen kommt", sagte Manfred Speer, der bei der Wismut für die Sanierung von Altstandorten zuständig ist. Für die Arbeiten stehen vorerst 900.000 Euro aus dem neuen Altstandorte-Abkommen zur Verfügung. Die Arbeiten am Absetzbecken sollen 2015 beginnen.

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