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Autos werden auf den Jahnplatz ausquartiert

An der Falkensteiner Theodor-Körner-Straße wird seit heute gebaut - inklusive Vollsperrung. Für die Anwohner bringt das unerwartet Probleme.

Von Sylvia Dienel
erschienen am 05.04.2017

Falkenstein. Die Arbeiten an der Theodor-Körner-Straße in Falkenstein haben begonnen. Unter Vollsperrung wird die Trinkwasserleitung ausgetauscht und ein neuer Abwasserkanal errichtet. In den Gehwegen werden Stromkabel verlegt und fünf neue Straßenlampen aufgestellt. Am 31. Juli soll der Straßenbau enden. Bei einer Informationsveranstaltung am Montag im Falkensteiner Rathaus erklärten Vertreter aller am Projekt Beteiligten den Ablauf.

Der zweite Bauabschnitt, ein rund 170 Meter langes Teilstück, betrifft den unteren Teil der Theodor-Körner-Straße. Ihr oberer Abschnitt war vor zwei Jahren gebaut worden. Zwischen Fahrbahn und einem der Fußwege wird eine Parkspur angelegt. Auf Granitplatten können Anwohner und Passanten künftig nicht mehr laufen: Der Gehweg soll aus Betonpflaster bestehen, weil vorhandene intakte Platten nicht ausreichen, um ein einheitliches Bild zu erhalten.

Fahrzeuge des dort ansässigen ASB-Rettungsdienstes würden über einen extra angelegten Behelfsweg in Richtung Ausweichsportplatz geleitet, so Ralf Pfaff vom gleichnamigen Falkensteiner Ingenieurbüro. Andere Betroffene müssen ihre Autos während der gesamten Bauzeit auf dem Jahnplatz abstellen. "Garagen bei der Rettungswache haben eine provisorische Zufahrt erhalten. Parken in den Hinterhöfen wird aber zum Problem. Deshalb müssen Autos außerhalb abgestellt werden", erklärte Rudolf Radeke, Bauleiter der VSTR GmbH Rodewisch.

Zwar zeigten Anwohner Verständnis für die Belange der Baufirmen und Planer, allerdings kann man sich mit dem Jahnplatz nicht recht anfreunden. "Wir brauchen unsere Fahrzeuge. Und wir bezahlen Grundsteuer", so der Tenor. "Es gibt keine Garantie, dass Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit raus- und reinfahren können", entgegnete Kerstin Leonhardt, Hauptamtsleiterin im Rathaus. Manche Versammlungsgäste machen sich Sorgen, weil ihr Auto als Garagenfahrzeug versichert ist und jetzt unter freiem Himmel steht.

Alle vier Wochen finden auf dem Jahnplatz Trödelmärkte statt, auch im Sportkomplex ist Betrieb. Obendrein nutzen Lkw-Fahrer den Platz als Stellfläche. "Was, wenn die Kapazität nicht ausreicht?", fragten deshalb Betroffene. Schließlich sind von der vorübergehenden Ausquartierung mindestens 60 Pkws betroffen. Kerstin Leonhard sicherte zu, die Stadtverwaltung werde sich in allen Fällen kümmern. Etwa darum, dass der Markt nicht in die Bauzeit fällt und Sportler Rücksicht nehmen.

Mit ihren Anliegen können sich Anwohner an die Beratung im Baubüro auf dem Jahnplatz weden. Jeweils montags, ab 13 Uhr erhalten Anwohnern Auskunft.

 
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