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Klassensprecherin Annabell Deckert (vorn links) und Elternsprecherin Daniela Pohr (hinten Mitte) haben zusammen mit den anderen Schülern der 10b und deren Eltern den Kuchenbasar auf die Beine gestellt.

Foto: David Rötzschke

Basar für Brandopfer

Schüler der Geschwister-Scholl-Oberschule und ihre Eltern haben gestern Kuchen verkauft, um eine Familie in Not zu unterstützen. Vom Ergebnis zeigten sich die Organisatoren beeindruckt.

Von Bernd Appel
erschienen am 14.11.2017

Auerbach. Sechs Menschen, darunter vier Kinder, haben durch das Feuer vom 19. Oktober ihr Heim in der Auerbacher Breitscheidstraße verloren. "Sowohl die Schüler als auch ihre Eltern waren sich einig, dass wir da helfen müssen", so schildert es Daniela Pohr, Elternsprecherin der Klasse 10b. Von einem Aufruf zu Sachspenden nahm man lieber Abstand - zu groß erschien die Gefahr, dass etwa gespendete Kleidung dann doch nicht genau dem Bedarf der Brandopfer entsprechen könnte. "Mit Geld kann man doch besser helfen", so Daniela Pohr. Gemeinsam mit Klassensprecherin Annabell Deckert (15) und vielen anderen wurde ein großer Kuchenbasar vorbereitet und entsprechend mit Plakaten und Flyern beworben. Gestern wurden dann allerlei Kuchen, Torten und Muffins im Schulhaus angeboten, Arbeitskollegen von Krankenschwester Daniela Pohr haben unter anderem noch Kakaomilch beigesteuert.

Vom Ansturm waren die Organisatoren dann doch überrascht: Schon in der ersten Pause bildete sich eine lange Schlange, am Ende waren 162,87 Euro in der Spendenkasse. "Ich hatte gehofft, dass es so um die 100 werden", gestand die Elternsprecherin. "Mit so viel hatten wir nicht gerechnet." Das Geld soll am Donnerstag in der Schule an die Mutter der vom Brand betroffenen Familie übergeben werden. Diese hatte durch das Feuer ihre gesamte Habe verloren. Zum Glück hatte es keine Verletzten gegeben, auch die Haustiere der Familie konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Die Wohnung in der Breitscheidtstraße gilt als unbewohnbar, zur Brandursache wird ermittelt. Die Brandopfer kamen zunächst in Gästewohnungen unter, eine endgültige Lösung lässt offenbar auf sich warten.

 
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