Werbung/Ads
Menü

Themen:

Jens Uhlmann, Lutz Mothes, Rolf Steiniger und Dagmar Hammer (von links) an der Lassalle-Straße: Sie glauben, dass eine Öffnung aus Richtung Gartenstraße die Verkehrssituation entspannen könnte.

Foto: Joachim Thoss

Falkensteins Linke will Einbahnstraßen "drehen"

Das Thema Verkehr bleibt ein Dauerbrenner. Ein Vorschlag zu Änderungen im Stadtzentrum liegt seit langem auf dem Tisch.

Von Bernd Appel
erschienen am 16.05.2017

Falkenstein. Wer jemals durch Falkenstein gefahren ist, kennt das Problem: Innerhalb des Stadtrings sind die Straßen vorwiegend als Einbahnstraßen ausgeschildert, was zu teilweise langen Umfahrungen führt. Die Fraktion der Linken im Rat hat nun erneut auf einen Vorschlag hingewiesen, den sie bereits im Dezember 2015 gemacht hatte. Konkret geht es darum, die Richtung von zwei Einbahnstraßen im Zentrum umzukehren: Nämlich der Ferdinand-Lassalle-Straße zwischen Pestalozzi- und Gartenstraße sowie der benachbarten August-Bebel-Straße, ebenfalls zwischen den genannten Straßen. Das Ziel: Das Stadtzentrum wäre besser zu erreichen, der abfließende Verkehr in Richtung Plauensche Straße müsste nicht den gesamten Stadtring befahren. Stadtrat Jens Uhlmann rechnet vor: "Für die Bürger, die aus Richtung Plauen oder aus Richtung Bahnhof ins Zentrum kommen, verkürzen sich die Fahrwege um cirka 500 Meter. Der Verkehr wird besser und gerechter verteilt." Fraktionschef Lutz Mothes spricht von einem "Ventil", das man auf diese Weise ohne große Probleme schaffen könnte: "Die Leute sind davon genervt, wie es bisher läuft."

Das bestätigen Rolf Steiniger und Dagmar Hammer als Anwohner. Auch sie glauben, dass eine Änderung helfen könnte, die Situation zu entspannen und den Strom zu verteilen, der momentan die Gartenstraße stark belastet. Gerade die Parkplatzsuche sei überaus schwierig, berichteten sie. Nach Berechnungen der Linken könnten durch eine Änderung pro Jahr 16 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden, hinzu kämen entsprechend geringere Feinstaub-Emissionen.

Anlass für den neuen Vorstoß der Linken ist die Kontroverse um die Arbeitsgemeinschaft Verkehr. Deren Gründung ist zwar längst beschlossen, zusammengekommen ist sie jedoch noch nie. Die Stadtverwaltung hält dies für nicht sinnvoll, solange keine neue Verkehrsknoten-Konzeption des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) vorliegt. Falkensteins Linke hält dieses Argument für nicht stichhaltig, weil es einerseits durchaus schon Konzepte gebe, andererseits vieles auch unabhängig davon schon angegangen werden könnte - zum Beispiel die Einbahn-Straßen-Drehung im Zentrum. "Man könnte auf den Gedanken kommen, dass diese Änderung gar nicht gewünscht wird", meint Lutz Mothes.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
0
Lesen Sie auch:
 
Kommentare
0
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)

 
 
 
 
 
Wetteraussichten für Auerbach
Sa

22 °C
So

20 °C
Mo

22 °C
Di

26 °C
Mi

°C
 
Unsere Youtube-Videos

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Freie Presse Immobilien
Immobilienangebote für Auerbach und Umgebung

Finden Sie Ihre Wohnung in der Region Auerbach

Immobilienportal

Mietangebote

Kaufangebote

 

 
 
 
 
Ärztliche Notdienste
Apotheken und Ärzte der Region

Manchmal muss es schnell gehen. Notrufe und Notdienste der Apotheken und Ärzte finden Sie hier.

weiterlesen
 
 
 
 
Freie Presse vor Ort

08209 Auerbach
Nicolaistraße 3
Telefon: 03744 8276-0
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Do. 9.00 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.00 Uhr
Mi., Fr. 9.00 - 13.00 Uhr

weiterlesen
 
 
 
 
 
 
 
 
Unsere Partner
 
 
 
 
|||||
mmmmm