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"Das Gelbe vom Ei" soll Rodewischs neue Mitte werden. Ihren Beitrag dazu haben auch knapp 40 Jugendliche geleistet, unter ihnen (von links) Alina Badstübner, Alina Zimmermann, Felix und Max Wolf sowie Josephine und Danilo Janich, die am Mittwoch bei der Preisverleihung dabei waren.

Foto: Stadtverwaltung RodewischBild 1 / 2

Jugend liefert Ideen für "Rowi-Park" in Rodewischs City

Auf Brachflächen im Stadtzentrum sollen Möglichkeiten fürs Chillen, Grillen und vieles mehr entstehen. Wenn alles gut geht, könnten die Pläne ab 2019 umgesetzt werden.

Von Bernd Appel
erschienen am 05.12.2017

Rodewisch. Noch hat Rodewisch kein richtiges Stadtzentrum, doch das ändert sich gerade: Das Postplatz-Areal wird komplett umgestaltet. Gleich daneben soll an den Ufern von Göltzsch und Wernesbach der sogenannte "Rowi-Park" entstehen. Momentan befinden sich dort Brachflächen, unter anderem von der früheren Seiferts Fabrik. "Hier wird der Neubau der bisherigen Kita Schwalbennest errichtet", erläutert Jana Frost, im Rodewischer Rathaus zuständig für Bauverwaltung und Stadtentwicklung. Und für die Flächen daneben gibt es jede Menge Ideen: 38 Jugendliche und 15 Erwachsene haben Vorschläge eingebracht. Sie flossen in das Projekt ein, mit dem Rodewisch soeben beim sächsischen Innenstadt-Wettbewerb "Ab in die Mitte" gewonnen hat - es gab ein Preisgeld von 30.000 Euro.

Frost freut sich über "eine ganz breite Jugendbeteiligung" - das Altersspektrum reiche hier von elf bis Ende 20, Seminarschüler seien ebenso dabei wie Gymnasiasten, Vertreter des Vereins Ars Vitae, junge Leute aus dem Regenbogenhaus oder aus Röthenbach. Ideen tauscht man unter anderem in einer speziellen Whats-App-Gruppe aus. Konkrete Vorstellungen gibt es für einen Grillplatz mit überdachter "Chill-Area" (zum Entspannen), für einen Naschgarten mit Obstbäumen, Beerensträuchern und Hochbeeten oder für Tischtennisplatten.

In einer Vierergruppe haben sich die Geschwister Josephine und Danilo Janich sowie Felix und Max Wolf mit dem Thema befasst. Zum Mitmachen angeregt wurden sie durch Flyer, schildert Josephine Janich (13): "Wir haben uns dreimal dort getroffen, es hat sehr viel Spaß gemacht." Die Idee mit den Tischtennisplatten sei von Felix Wolf gekommen, außerdem habe man sich für Obstgarten und Chill-Zone eingesetzt. "Es ist schön, dass wir etwas beitragen können für Rodewisch", meint Danilo Janich (13).

An einer Multifunktionswand soll sowohl geklettert als auch gemalt oder gesprayt werden. Gewünscht werden Spielplatz und Verkehrsübungsplatz ebenso wie eine Tauschbücherei und ein Platz für Kreidemalereien. Laut den Vorschlägen sollen die Uferbereiche entlang von Göltzsch und Wernesbach wieder zugänglich gemacht und mit Sitzstufen zu einem Erlebnisbereich werden. Über eine Fußgängerbrücke könnte man die verschiedenen Teile des "Rowi-Parks" miteinander verbinden. Für diesen soll ein markanter und begehbarer Schriftzug werben, so die Idee.

Ob alles realisiert werden kann, hängt natürlich von Fördermitteln ab. Die Chancen für deren Gewährung hält Jana Frost für hoch, da sich die Flächen im Stadtumbaugebiet befinden. Wenn es gut läuft, könnte die Umsetzung ab 2019 beginnen, hofft sie.

Unabhängig vom "Rowi-Park" haben die Jugendlichen der Stadt schon etliche Vorhaben angestoßen, darunter einen Fahrrad-Workshop ebenso wie einen Foto-Wettbewerb oder ein Projekt für das Gärtnern im Innenbereich ("Indoor-Gardening"). Einmal im Monat berät man darüber, was noch so auf die Beine gestellt werden kann.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
1
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 05.12.2017
    10:05 Uhr

    Täglichleser: Hier kommen Goeltzsch und Wernesbach zusammen.
    Ein ausgewiesenes Überschwemmungsgebiet.
    Das hier wieder gebaut werden darf, verstehe ich nicht. Mit dem neuen Pflegeheim ging das auch schon. Noch sind die Pegel im Normalbereich.
    Es geht um Versieglung und Hochwasserschutz. Kein
    Thema für Rodewisch. Sind doch schon die Höhenzüge verasphaltiert. Hoch lebe der Umweltschutz?!

    1 0
     
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