Radwanderweg jetzt in Top-Zustand

Drei Jahre nach dem Hochwasser sind jetzt die Schäden an der Radtrasse entlang der Göltzsch in Lengenfeld beseitigt. Die Asphaltpiste kann künftig auch mit Rennrädern befahren werden.

Lengenfeld.

Nur noch wenige Tage, dann ist die Beseitigung der Hochwasserschäden auf dem Göltzschtal-Radwanderweg in Lengenfeld abgeschlossen: Während des Sommers stabilisierte eine Baufirma den Untergrund und verbesserte damit die Tragfähigkeit. Der Weg erhielt außerdem eine neue Asphaltdecke. Mehrere Durchlässe für Regenwasser erneuerte das Bauunternehmen ebenfalls. Das Anlegen von Banketten und andere Nebenarbeiten sind für die nächste Woche vorgesehen. Lengenfelds Bauamtsleiter Dirk Brandt: "Bevor der Weg frei gegeben werden kann, ist aber erst noch die Bauabnahme fällig."

Das Hochwasser 2013 hatte vor allem im Untergrund Schäden angerichtet. Auf dem Weg war davon nicht viel zu sehen. Lediglich Pfützen und Risse im Asphalt deuteten auf die Schäden im Untergrund hin.

Für die Wiederherstellung des Weges erhält die Stadt eine hundertprozentige Förderung. Nach der Ausschreibung standen Kosten in Höhe von 289.000 Euro zu Buche. Brandt: "Die Endabrechnung liegt noch nicht vor, da es aber keine Zwischenfälle gab, gehe ich davon, dass die Vertragssumme eingehalten wird." Die verstärkte Tragfähigkeit des Unterbaus soll den Weg vor künftigen ähnlichen Unwettern und ihren Folgen besser schützen. "Wir gehen davon aus, dass bei einem ähnlichen Hochwasser wie 2013 die Schäden am Weg bedeutend geringer ausfallen würden", sagt der Bauamtsleiter.

Von der Instandsetzung profitieren auch Radler mit schmalen Reifen, die bisher wegen des grobporigen Belages lieber auf die benachbarte Göltzschtalstraße auswichen. Brandt versicherte: "Wir haben jetzt einen klassifizierten Asphaltbeton auf dem Weg, der ist auch für Rennräder geeignet."

Die Neuerung betrifft jedoch nicht den gesamten Göltzschtalradweg, nur den 3,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen der Einmündung der Göltzschtalstraße auf die Polenzstraße und der Holzbrücke in Weißensand. "Der Asphalt im Abschnitt bis zur Autobahnbrücke ist noch in besseren Zustand. Aber auch diesen Teil des Weges wollen wir perspektivisch sanieren. Einen Zeitplan dafür gibt es aber noch nicht", sagt der Bauamtsleiter.

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