Droht Angelverbot an der Pirk? Zuständige lassen Angler zappeln

Bei Hobby-Anglern der Region schrillen Alarmglocken: Angeblich droht ihnen ab 2015 ein Angelverbot an der Talsperre Pirk. Mehr als 1000 Unterschriften gegen die Pläne sind schon gesammelt.

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4Kommentare
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    WilhelmTell
    22.02.2015

    Vor sich hier Politiker ahnungslos an einen Tisch setzen und nicht umsetzbare Lösungsvorschläge diskutieren, sollten sie sich sachverständig kundig machen: Wenn es rechtsstaatlich zugeht, wird die Fischereigenossenschaft, wenn sie denn ein angemessenes Gebot abgibt, von der SIB einen neuen Pachtvertrag bekommen - das sehen die ministeriellen Vergaberichtlinien so vor. Wie so ein Vertrag auszusehen hat kann man als PDF von der Homepage des Instituts für Fischerei des MfULG herunterladen. Grundlage der Bewirtschaftung ist dann ein obligatorischer Hegeplan, auch diesen kann man von der gleichen Internetseite downloaden. Ob die Fischereigenossenschaft dann allerdings Angelerlaubnisscheine an den AVS-C, die Tourismus-GmbH oder wen auch immer abgibt, oder die Angelerlaubnisscheine selbst direkt vermarktet, bleibt ihr als Pächter überlassen! Die Fischereigenossenschaft wäre vielleicht gut beraten, sich von verschiedenen Interessentengruppen Angebote machen zu lassen! Statt jetzt schon auf Konfrontation zu gehen sollte deshalb der Angelverein Pirk und sein Dachverband lieber um ein gutes Verhältnis zur Fischereigenossenschaft bemüht sein!

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    WilhelmTell
    22.02.2015

    Bevor die Anglerfunktionäre losplärren und ihre politische Lobby mobilisieren, sollten sie sich mit der Rechtlage vertrat machen. Wenn das Fischereirecht von der SIB neu verpachtet wird, gilt die entsprechende gemeinsame Vergabeverordnung des MfF & MfULG. Danach haben Erwerbsfischereibetriebe (auch ohne Meistbietender zu sein) beim Zuschlag den Vorrang - Wenn sie auch die Fischereiausübung mit der Angel weiterhin gewährleisten. Das müssen sie nicht über eine Pauschalvereinbarung mit dem Anglerverband, sie können das - im Rahmen einer von der LfL-Fischerei zu genehmigenden Hegeplans - auch selbst managen! AVS-C also kleine Brötchen backen und verhandeln, statt substanzlos rumzuprollen. Politikern den Rat: Lasst euch nicht vor diesen Karren spannen, sondern achtet Recht und Gesetz, darauf seid ihr vereidigt, nicht auf Populismus! Mit Rechtsbeugung wie an der Zwickauer Mulde kommt ihr nicht so leicht nochmal durch.

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    Tauchsieder
    09.02.2015

    Auf eins möchte ich hier aber ausdrücklich hinweisen, ein Mitspracherecht haben die Angler hier nicht. Das Fischereirecht hat die FischGe. und nicht der Angelverband ! Somit ist die Politik (Heinz oder Horn) der falsche Ansprechpartner. Warum es aber erst soweit kommen musste kann nur der Angelver. beantworten. Das Gleiche droht ihm auch an der Trinkwassertalsperre Dröda und die Umstände dafür sind dem Verband bekannt. Weniger Masse dafür mehr Klasse müsste der Slogan des Verbandes lauten.

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    Tauchsieder
    09.02.2015

    Vermutlich viel Geschrei um nichts. Kein Pächter(Bungalowbesitzer) kann einem anderen Pächter (Angler) ein Verbot aussprechen. Das Gewässer, die Weiße Elster und deren Aufstau die Tsp. Pirk, sind Gewässer 1. Ordnung und somit im Besitz des Freistaats und werden von der LTV betreut. Niemand der dortigen Bungalowbesitzer ist Eigentümer des Landes auf dem seine Hütte steht. Somit sind alle Pächter, ob Angler oder Bungalowbe., nur auf Zeit geduldet. Daraus ein Recht ableiten zu wollen anderen etwas zu verbieten, geht an der Sache völlig vorbei. Ein Angelverbot kann auch nur die Fischereibehörde aussprechen nicht einmal die LTV. Selbst die Fischereigenossenschaft ist lediglich Pächter und die wird sich sicherlich stark machen, dass dort weiter geangelt werden kann. Sie erhält ja jährlich etliche tausend Euro vom Angelverband dafür, dass seine Mitglieder dort Angeln können. Das wäre dann schon ein Schlag ins Finanzkontor der Genossenschaft, wenn diese Einnahmen wegbrechen würden.



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