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Der neu gestaltete Platz am Herrenhaus in Tannenbergsthal: Die Fläche wurde neu gepflastert und hat Sitz-Elemente sowie zwei Wipp-Pferde für Kinder bekommen. Zur offiziellen Einweihung im Frühjahr soll auch der ganzjährige Lichterbogen stehen.

Foto: Christian Schubert

Platz am Herrenhaus neues Schmuckstück

Kommunen-Check: Was steht an in diesem Jahr? "Freie Presse" hat in den Rathäusern der Region nachgefragt: zum Auftakt in Muldenhammer.

Von Thorald Meisel
erschienen am 09.01.2018

Muldenhammer. Fertig ist er bereits, in Kürze wird der Platz am Herrenhaus Tannenbergsthal zum Schmuckstück: Das für 260.000 Euro neu gestaltete Areal zwischen Herrenhaus und Sparkassengebäude soll im Frühjahr eingeweiht werden: dann mit einem mit Steinen besetzten Lichterbogen. Steffen Gerisch vom Besucherbergwerk Grube Tannenberg hat Steine schon da, auch Edelsteinkönigin Anna-Lena Märker aus Idar-Oberstein wird zur Einweihung erwartet. Für die Platzgestaltung erhielt Muldenhammer 201.169 Euro aus dem Förderprogramm "Vitale Dorfkerne". Größere Investitionen sind 2018 in Muldenhammer nicht geplant. Zunächst steht Werterhaltung im Mittelpunkt. Was die Gemeinde darüber hinaus vorhat:

Hochwasserschutz: Letzte offene Maßnahme aus dem seit 2013 laufenden Hochwasserschutz- programm ist die Erneuerung des Durchlasses Morgenröther Straße 3 in Morgenröthe-Rautenkranz. Für März oder April ist die Ausschreibung geplant, der Umfang der Maßnahme beträgt rund 250.000 Euro. Insgesamt wurden inzwischen über drei Millionen Euro verbaut.

Schnelles Internet: Die Gemeinde stellt für die Jahre 2018 und 2019 Eigenanteile von je 50.000 Euro jährlich bereit, insgesamt soll etwa eine Million Euro in den Breitbandausbau investiert werden.

Brandschutz: Das Konzept für die Grundschule im Ortsteil Hammerbrücke ist für rund 200.000 Euro realisiert, finanziert wurde es über mehrere Jahresscheiben. Eine Begehung ist für den 22. Januar geplant.

Verschuldung: Die Kernverschuldung der Gemeinde liegt bei 300 Euro je Einwohner, durch Übernahme des Eigenbetriebs Wohnungswirtschaft allerdings bei 1100 Euro. Zwei Millionen Euro wurden in Sanierung des Wohnblocks Hammerbrücker Straße 7 investiert, der Block Hammerbrücker Straße 9 ist abgerissen. Für 2017 wird erstmals im Eigenbetrieb eine positive Bilanz erwartet - zwischen 30.000 und 50.000 Euro. Zuvor betrug der jährliche Verlust rund 150.000 Euro.

Geopark Schneckenstein: Im August soll die Studie vorliegen, die über das Leader-Projekt "Sagenhaftes Vogtland" von der TU Bergakademie Freiberg erarbeitet wird. 60.000 Euro werden dazu investiert. Für die anschließende Gestaltung stehen rund 500.000 Euro zur Verfügung. Muldenhammer hofft, für die touristische Entwicklung auch die Nachbarkommunen begeistern zu können - von Eibenstock über Klingenthal bis Schöneck.

Bergbau: Die Erkundung der Zinnerzlagerstätten zwischen Gottesberg und Morgenröthe-Rautenkranz soll fortgesetzt werden, aber nicht durch Bohrungen, sondern durch Ultraschallgeräte, die bis einen Kilometer tief in das Gestein dringen, um die Erzkörper genau zu lokalisieren.

Grube Tannenberg: Bürgermeister Jürgen Mann will im Kreistag weiter Druck machen, damit es bei der kreiseigenen Kultur GmbH zu einer zukunftsträchtigen Lösung kommt - auch in Bezug auf das Schaubergwerk Grube Tannenberg. Für 2018 ist dort die Finanzierung gesichert, Muldenhammer schießt der Kultur GmbH 30.000 Euro zu. Es steht aber weiter die Option, dass die Gemeinde Schaubergwerk und Vogtländisch-Böhmisches Mineralienzentrum in eigene Regie übernimmt.

Jubiläum: Das Tannenbergsthaler Herrenhaus, der Sitz der Gemeindeverwaltung, wird in diesem Jahr 300 Jahre alt. Der Heimatverein Topas plant dazu für das letzte September- wochenende ein Fest.

 
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Kommentare
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  • 14.01.2018
    12:51 Uhr

    Slash140786: Erst einmal finde ich es toll das so viele Projekte in Angriff genommen werden können. Auch der Ansatz, Muldenhammer müsse mehr auf Tourismus setzen halte ich für den richtigen Weg. Und natürlich geht das nur im Verbund mit anderen Kommunen. Im Moment gibt es allerdings zu viele Dinge die dem entgegenstehen. So bspw. die Waldwirtschaft vom Sachsen Forst, die eben sehr Tourismus-unfreundlich agiert um es vorsichtig auszudrücken. Auch andere Projekte wie das verfallene Pionierlager in Gottesberg, welches dort seit nunmehr fast 30 Jahren vor sich hinvegetiert, könnte in Angriff genommen werden. Das Thema ist seit langem unbearbeitet auf der Agenda und wird mit verschiedenen "Ausreden", man könne den Eigentümer aus der Grundbuchadresse nicht finden, vertröstet. Das die Situation im Vogtlandkreis eher besorgniserregend ist teile ich. Jedoch sehe ich anhand der genehmigten Projekte hier keine Benachteiligung.

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