Brände halten Wehr in Atem

Erneut mussten die Retter zu zwei kniffligen Einsätzen ausrücken. Menschen kamen diesmal zum Glück nicht zu Schaden.

Plauen.

Im Hobbyraum einer Erdgeschosswohnung an der Geschwister-Scholl-Straße in der Plauener Bahnhofsvorstadt ist am Samstag gegen 16.30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Der 61-jährige Mieter konnte sich laut Polizei über den Balkon in Sicherheit bringen. Ein Rettungswagen fuhr ihn wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Das Haus wurde evakuiert, die übrigen Mieter blieben unverletzt. Glück im Unglück hieß es auch für einen Papagei: Tierretter bargen den Vogel aus der Brandwohnung. "Er kam mit dem Schrecken davon", so die Polizei. Während die Brandwohnung nicht mehr bewohnbar ist, konnten die übrigen Mieter in ihre vier Wände zurückkehren. Der Sachschaden ist noch unklar. Kriminalpolizei und ein Brandursachenexperte ermitteln.

Es war bereits der dritte Großeinsatz für die Feuerwehr binnen einer Woche: Am Montag war in einer Dachgeschosswohnung an der Dürerstraße ein Feuer ausgebrochen, zwei Menschen starben, mehrere wurden verletzt. Der mutmaßliche Brandstifter sitzt in U-Haft. Am Freitag brannte es zudem in einer Wohnung an der Mozartstraße. Als Brandursache vermutet die Polizei auf dem Herd abgelegte Wäsche, die sich durch eine versehentlich angestellte Heizplatte entzündet hatte. Niemand wurde verletzt, die Wohnung ist jedoch unbewohnbar. (nd)

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