Folkfest-Premiere im Parktheater bietet mehr als nur Musik nonstop

Der Organisator der Liedernacht im Malzhaus, Matthias Oertel, plant nun auch für die Freilichtbühne im Stadtpark ein großes Spektakel. Für die Zukunft hat er weitere Pläne.

Plauen.

Zur Liedernacht im April sind sieben Bands im Plauener Malzhaus aufgetreten. Sieben Formationen werden es am Samstagabend auch im Parktheater sein. Wie im Malzhaus gibt es nur kurze Pausen zwischen den Darbietungen der einzelnen Akteure. Einige Musikgruppen vom Frühjahr sind wieder mit dabei: die Sommersöhne aus Plauen und Oelsnitz, DUundICH aus Plauen, Mellenium aus Gera und Greiz, Rüdiger Mund aus Jena und die Schwarzen Löcher - drei Pfarrer aus verschiedenen Teilen Sachsens. Darunter befindet sich auch Hans-Jörg Rummel von der Plauener Johanniskirchgemeinde.

Zu diesen Künstlern kommen noch Doc Fritz aus Jena und Loreen Zacher aus Plauen. "Gespielt wird jeweils 25 Minuten", kündigt Matthias Oertel an. Die Show startet um 19.30 Uhr und endet um 23 Uhr.

Bei Musik will es der Plauener Oldie-DJ aber nicht belassen. Er hat noch drei Musikinstrumentenmacher und einen Musikalienhändler aus dem oberen Vogtland dazu geholt. Die wollen den Besuchern einen ganz besonderen Service bieten. "Man kann mit seinem Instrument hierherkommen, etwa mit seiner Geige, die vielleicht eine gerissene Saite hat, und die hier reparieren lassen", verspricht Geigenbauer Stefan Rehms aus Markneukirchen solche Kleinreparaturen. Dazu braucht man natürlich eine Eintrittskarte. Neben Stefan Rehms informieren und beraten auch Zitherbauer Jörg Hopf aus Klingenthal, Zupfinstrumentenmacher Tobias Kaul und Musikalienhändler Michael Subkowiak aus Markneukirchen. Auch Vorführungen der Musikinstrumentenmacher sind geplant.

Warum jetzt noch ein Folkfest, wenn es doch schon einen etablierten und erfolgreichen Folkherbst im Malzhaus gibt? "Der Folkherbst geht über ein Vierteljahr", erinnert Oertel. "Immer ein Wochenende", ergänzt er. Auf der Freilichtbühne solle das Ganze "in geballter Form" stattfinden. Das Fest solle zum Erlebnis werden. Wenn es zum Erlebnis und also ein Erfolg wird, will der Organisator das Fest zu einem jährlich wiederkehrenden Festival weiterentwickeln. Theater, Tanz, Schauspiel und andere Elemente könnten auf dem großen Parkgelände dazukommen, blickt Oertel weit voraus. Die finanzielle Unterstützung der Stadtverwaltung hat er für dieses Jahr schon mal sicher.

Musiziert wird im oberen Gelände. "Die große Bühne nehmen wir nur im Schlechtwetterfall", erklärt der Plauener. Zwei Bühnen werden aufgebaut. Neben den Musikinstrumentenmachern stellt auch das Fachgeschäft Terré aus Plauen seine Waren in einem überdachten Bereich aus. Dazu gehöre Folklorekleidung genauso wie afrikanische Musikinstrumente. Es passt also zum Thema, und in diesem Sinne könnte auch die Weiterentwicklung des Festivals vonstattengehen.

Tickets für das Folkfestival am Samstag im Parktheater gibt es zum Preis von 12,50 Euro im Vorverkauf in den "Freie Presse"-Shops. An der Abendkasse kosten sie 15 Euro.

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