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Die 2001 neu eingerichtete Rettungsstelle im Plauener Helios Vogtland-Klinikum wird langsam, aber sicher zu klein.

Foto: Ellen Liebner

Mehr Patienten: Klinikum plant Ausbau der Notaufnahme

Die Anzahl der Patienten wächst seit Jahren. Streng genommen sind viele dort am falschen Platz. Aber sie kommen dennoch.

Von Gunter Niehus
erschienen am 13.02.2018

Plauen. Was wird genau umgebaut und was soll das Ganze kosten? Bei diesen Fragen muss Uwe Quitzow passen - zumindest vorerst. Doch das nächste Großprojekt wartet schon auf den Bau- und Technikleiter des Plauener Helios Vogtland-Klinikums, daran gibt es keinen Zweifel: "Wir werden in den kommenden Jahren unsere Rettungsstelle umfassend ausbauen", kündigt Quitzow an. Der Grund: Die Patientenzahlen wachsen dort seit Jahren. Und ein Ende ist nicht absehbar - eher im Gegenteil.

"Im Jahr 2001 hatten wir dort rund 15.000 Patienten, mittlerweile sind es doppelt so viele", sagte Dr. Oliver Schilling, ärztlicher Direktor des Klinikums. Die Hauptursache für diese rasante Zunahme sieht er in den langen Zeiten, die Patienten mittlerweile auf sich nehmen müssen, um auf einen Termin beim Facharzt zu warten. Diese Patienten sind in der Notaufnahme eigentlich am falschen Ort - einen Vorwurf macht ihnen Oliver Schilling deswegen allerdings nicht. Denn wenn Menschen beispielsweise unter starken Rückenschmerzen leiden, vom Allgemeinarzt zum Facharzt müssen, und der dann noch spezielle Untersuchungen wie eine Magnetresonanztomographie (MRT) anordnet - dann vergingen gut und gern einige Monate. "Dass die Menschen dann den Weg über das Krankenhaus versuchen, kann man ihnen nicht verdenken."

Laut den Statistiken der Kassenärztlichen Vereinigung sei der Raum Plauen mit manchen Medizinern überbesetzt, sagt Schilling. "Nachvollziehen kann ich das aber beim besten Willen nicht."

Die Planer am Klinikum gehen nicht davon aus, dass die Patientenzahlen in der Rettungsstelle in den kommenden Jahren wieder sinken - wohl eher im Gegenteil. "2018 werden wir erst einmal planen, was in der Notaufnahme genau gebraucht wird", sagte gestern Pressesprecherin Annett Lott. "Danach beginnt der Umbau."

 
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