Schlagabtausch um ein Filetstück für Investoren

Warum soll trotz absehbaren Mangels an Flächen zur Industrieansiedlung ein 100 Hektar großes Areal bei Kauschwitz nicht reserviert werden? Plauens Vertreter im Kreistag zeigen sich irritiert.

7Kommentare
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    WilhelmTell
    11.02.2018

    Aber eine neu politische Kraft könnte sie in den Vorruhestand schicken. NICHTS tun sollte doch für die Vasallen in der Landvogtei keine große Umstellung sein?

  • 0
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    Tauchsieder
    11.02.2018

    Schade, Schade das man die Verwaltung nicht wählen kann!

  • 2
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    WilhelmTell
    11.02.2018

    Darüber kann man sich erhitzen bis man glüht! Aber die Verwaltung könnte sich auch (wieder) durch alle Instanzen klagen - die Kosten tragen ja nicht die mit aussichtslosen Klagen bei Gericht unterlegenen Bürokraten, sondern die Steuerzahler die auch für deren Bezüge und Pensionen aufkommen müssen. Uneinsichtigkeit und Beratungsresistenz sind leider unausrottbare Bürokratenuntugenden. Für Ignoranz gibt es leider keine Amtstinhaberrhaftung :-(
    Noch ist Faschung, bald schon "Kehraus" (der nächste Wahltermin kommt bestimmt.

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    Tauchsieder
    11.02.2018

    Hier bedeutet in unmittelbarer Nähe das angrenzende Grundstück "W.T.".
    Deutschland hat man nun in dem Beschluss des EuGH erklärt, wie das europ. Recht auszulegen ist. Und genau das hatte das BVwG in Luxemburg angefragt. Außerdem hat der EuGH deutlich gemacht, dass für natürliche Lebensräume und Habitate von Arten das gleiche Schutzziel zu gelten habe. Zitat aus dem Beschluss des EuGH: >Deshalb können bestimmt Bauvorhaben nicht mehr in Schutzgebiete hineingebaut werden ....< Zitat Ende. Somit gehören zwar die unmittelbar angrenzenden (so wie in diesem Fall) landwirtschaftlichen Nutzflächen nicht zu den geschützten Lebensraumtypen, erfahren aber - wie der EuGH betont - dennoch den Schutz des europ. Habitatschutzrechts.
    Übrigens müsste Hr. Rappenhöner darüber genauestens informiert sein was geht und was nicht. Ständige Bauchlandungen gehen auf die Gesundheit.

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    WilhelmTell
    10.02.2018

    "Nah beim" FFH-Gebiet ist nicht "IM" FFH-Gebiet. Da gälte es schon zu beweisen, dass die Planung erhebliche Auswirkungen bis ins, lies Schutzgüter im FFH-Gebiet hätte. Ss schon ist aber doch schön, dass das Planungsbüro auch Mitglied im BUND ist. Die Beiträge sind doch nur eine gaaanz kleine Buße für die Sünden die sie der Natur angetan haben.
    Das ist fast so, als würde ein Vergewaltiger glauben, mit der Bezahlung der Abtreibung wäre seine Schuld gesühnt!
    Dass Dezernent Beck und Dr. Pohl plötzlich Einsichtsfähigkeit in Belange von FFH-Gebieten haben - sorry, das schließe ich aus. Denen ist immer noch das Hemd näher als die Hose!
    Irgendwie scheint mir die investorenfreundliche sächs. Verwaltung in Bezug auf Naturschutz ein Faible für Bauchlandungen zu haben?

  • 1
    1
    Tauchsieder
    10.02.2018

    An diesem Standort, in unmittelbarer des Naturschutz - und FFH-Gebietes Syrau-Kauschwitzer Heide, schließt sich die Ansiedlung eines Gewerbegebietes aus! Wahrscheinlich ist dies dem Planungsverband/Chemnitz und auch Beck bewusst, nur Plauen begreift dies wahrscheinlich nicht. Hier kann man nicht mal so einfach mit einem Stadtratsbeschluss Tatsachen schaffen, so wie dies zum "Schlosshang" geschehen ist. Hier gilt Bundes -und Europarecht und bevor da was gebaut wird sind sehr hohe Hürden zu überwinden. Gerade in letzter Zeit hatten VG, OVG, BVwG ja sogar der Europ. Gerichtshof den Naturschutzverbänden den Rücken gestärkt. Sollte hier Hand angelegt werden wird der Stadt Plauen und/oder dem Landkreis eine ziemlich steife Brise entgegen wehen. Und was zu den Äußerungen von Rappenhöner zu sagen wäre, er als Mitglied des BUND und Leiter des Planungsbüros Froelich & Sporbeck, sollte er sich entscheiden auf welcher Seite er steht. Gerade dieses Planungsbüro, dass Haus und Hof Planungsbüro der Stadt Plauen, hat in Verbindung mit der Stadt Dresden zur "Waldschlösschenbrücke", vor dem Europ. Gerichtshof, eine glatte Bauchlandung hingelegt.

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    WilhelmTell
    10.02.2018

    Warum? Aus Futterneid, damit der Kreis bei der wirtschaftlichen Entwicklung nicht noch mehr von der Kreisstadt abgehängt wird. Sorry, dümmer geht 's immer - sogar im Fasching. Wer hat's verbock? der Beck, wundern hat also keinen Zweck!



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