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Die Teilnehmer der Airsoft-Veranstaltung in Netzschkau präsentierten sich in martialischer Kleidung und voller Spielausrüstung in der absichtlich vernebelten Halle fürs Gruppenfoto. Zur Generalprobe für das neue Spielfeld kamen Akteure auch aus Berlin ins Vogtland.

Foto: Carsten Steps

In früherem Nema-Gebäude entsteht großer Spielertreff

Die Pläne der Unternehmer in Netzschkau klingen ehrgeizig. Sie wollen das größte Gaming Center Europas etablieren. Erste Veranstaltungen gingen jetzt über die Spielflächen.

Von Petra Steps
erschienen am 10.01.2018

Netzschkau. Die Generalprobe für das Airsoft-Spielfeld ist am Samstag im Netzschkauer Gaming Center der Advanced Tek GmbH gelaufen. Etwa 20 Spieler aus Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Berlin kamen in das frühere Gebäude der Nema. Das Gebäude, in dem später der Ventilatorenhersteller Nicotra Gebhardt untergebracht war, wird seit Mitte 2016 zum größten so genannten Gaming Center Europas ausgebaut.

Im Gebäude befindet sich eine Airsoft-Halle, an der noch gewerkelt wird. Zudem existieren mehrere Räume mit einem Bereich für Computerspieler. Gebaut werden zudem ein Versorgungsbereich mit Gastronomie sowie Übernachtungsmöglichkeiten. Startschuss für LAN-Partys, bei denen Computerfans ihre Geräte verbinden, war am Silvesterwochenende. Knapp ein Dutzend Computerspieler verbrachten den Jahreswechsel mit PC-Spielen und Geselligkeit. Die LAN-Partys sollen ab Februar regelmäßig alle drei Wochen stattfinden. Schon ab 21. Januar wird die Airsoft-Arena an jedem Wochenende für Spieler zur Verfügung stehen.

Die Airsoft-Halle ist erst zum Teil ausgebaut. Wandelemente, Deckungsmöglichkeiten und Hindernisse wurden aufgestellt. Die Spieler sind mit Schutzkleidung, Schutzbrille und Airsoftwaffen unterwegs. Geschossen wird nicht mit Laser oder Farbpatronen, sondern mit Kunststoffmunition. Dabei gibt es verschiedene Spielarten, bei denen Teams oder alle Teilnehmer gegeneinander antreten. Die Halle kann komplett vernebelt oder auch verdunkelt werden.

Die Unternehmer haben mit ihrem Angebot eine Nische entdeckt. Stefan Strelow, einer der beiden Geschäftsführer des Unternehmens, sagte: "Hier ist eine der wenigen Indoor-Möglichkeiten für das Airsoftspiel. Toiletten, Unterkunftsmöglichkeiten und Verpflegung sind für die Spieler eher Luxus." Der zweite Geschäftsführer, Robert Christopher Grimm, fügte an: "Die Veranstaltung war ein Test. Wir haben geschaut, ob die Aufteilung des Spielfeldes passt oder ob es Probleme gibt."

Felix Gruner aus Waldkirchen erklärte: "Die Halle ist so, wie sie jetzt aufgebaut ist, schon sehr gut. Wir haben eine schöne Möglichkeit zum Indoorspiel und ich muss nicht wie zu den anderen Spielmöglichkeiten so weit fahren." Für den Spielmodus "Capture the Flag" (Erobere die Fahne), den viele von früheren Geländespielen her kennen, wurden schnell noch Fahnen gebastelt.

Der Ausbau des Gaming Centers geht neben dem laufenden Betrieb weiter. Er hinkt dem ursprünglichen Zeitplan jedoch etwa ein Jahr hinterher. Ziel ist es, LAN-Partys für 1050 Teilnehmer auszurichten, wobei alle Mitspieler eine Unterkunft finden sollen. Ab 2019 werden dafür Ferienhäuser auf dem Gelände entstehen. Zurzeit kann in beschränktem Maße im Gebäude übernachtet werden.

In der Airsoft-Halle soll einen zweite Ebene eingebaut werden. Außerdem kommen weitere Spielelemente dazu. Das Hauptangebot richtet sich an erfahrene Spieler. Wer testen möchte, ob Airsoft etwas für ihn ist, der kann sich bei den Veranstaltern melden. In geringem Umfang stehen Kleidung und Ausrüstung leihweise zur Verfügung.

Ab 2020 sollen zwei bis drei Mega-LAN-Partys pro Jahr stattfinden. Günstig sei, dass die Firma Eigentümer des Gebäudes inklusive Grundstück ist. "Die Lage ist relativ zentral. Deutschlandweit gibt es etwa zehn Millionen Leute, die regelmäßig Computer spielen", so Grimm. Aus dieser Masse rekrutieren sich die Teilnehmer, die sich hier persönlich treffen und vor Ort miteinander oder gegeneinander spielen.

Kontakt im Internet unter der Adresse:

www.tek.ag

 
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