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Die Funkengarde beeindruckte mit ihrem arabischen Showtanz vor allem Männer, aber nicht die.

Foto: Silvia KölbelBild 1 / 2

Irfersgrüner stechen Faschingstattoo

Spritzige Einfälle begeisterten das Publikum zum Auftakt der Abendveranstaltungen im Rittergutssaal. Arabische Tänzerinnen und die Männer von der Müllabfuhr spielten dabei eine wichtige Rolle.

Von Silvia Kölbel
erschienen am 14.11.2017

Irfersgrün. Rinnen dem Publikum beim Lachen Tränen über die Wangen, dann ist das für den Irfersgrüner Faschingsverein (ICV) die schönste Bestätigung, bei der Abendveranstaltung alles richtig gemacht zu haben: Zur Auftaktvorstellung der neuen Faschingszeit am Samstagabend im Rittergutssaal war das jedenfalls so.

Es gab beispielsweise kein Halten bei den Zuschauern mehr, als sich die Faschingspolizei des ICV bei ihrem Sketch mit einem Tattoo-Studio beschäftigte, das Lengenfeld ganz dringend noch gebraucht hatte. Das Studio sei zudem mit einem neuen Gerät ausgestattet, dem "Mufuste". Das war ein "Multifunktionsstecher mit Riemenantrieb und Drehkurbel". Die Gäste bogen sich vor Lachen. Die Verantwortlichen, Michael Zisowsky und Dirk Purrucker, entschieden sich, dem leicht bekleideten Mädchen, das ihnen zufällig begegnete, ein Wernesgrüner Tattoo stechen zu lassen: Und wie praktisch, am Ende floss Freibier aus dem Tattoo.

Doch das war noch längst nicht alles. Die Irfersgrüner Narren bearbeiteten weiterhin an dem Abend tüchtig die Lachmuskeln ihres Publikums. Da man sich mit dem Motto: "Auf zur großen Presseschau mit Kuh Elsa und Helau" der vielfältigen und vor allem bunten Medienwelt widmen wollte, kamen die Initiatoren an Hugh Hefner, dem Herausgeber des Playboy-Magazins, der kürzlich verstorben ist, nicht vorbei. Auf die Bühne mussten ein Nachfolger, jede Menge Playmates in lustigen Häschen-Kostümen und Männer, deren Bekleidung in eindeutiger Bildsprache verriet, dass das Zentrum ihres Denkens unterhalb der Gürtellinie angesiedelt ist. Dieser Sketch ging auf das Konto der "Soko", eines von zehn Teams, das im Vorfeld schon monatelang darüber nachgedacht hatte, wie man die Zuschauer zum Lachen bringen und gut unterhalten könnte.

Es durfte während des Programms aber nicht nur herzhaft über manchmal auch derbe Späße gelacht werden. Wer sich zudem die Mühe machte, genau hinzuschauen, entdeckte eine Choreografie, die auf einer Faschingsveranstaltung keine Wünsche offen ließ. Die Tänzer waren Männer. Die gelten im sonstigen Leben manchmal als Tanzmuffel. Doch in orangefarbene Warnwesten gesteckt und mit einem Besen ausgestattet, zeigten sie erstaunliches Taktgefühl und tänzerisches Können. Das hat ihnen Kristin Forbriger beigebracht. Sie ist die Choreografin des Vereins und rückte mit Mülltonnen und Besen als Requisiten die Leute von der Müllabfuhr in ein ganz neues Licht. Das Publikum klatschte die Männer mit etlichen Zugabe-Rufen ein zweites Mal in den Saal. Die brauchten nach der sportlichen Nummer aber erst eine kurze Verschnaufpause. Zweimal tanzen musste auch die Funkengarde. Deren Showtanz mit arabisch anmutenden, schillernden Kostümen mit knappem, goldglänzendem Oberteil und langen Röcken ließ Männerherzen höher schlagen.

Der Faschingsspaß geht weiter und zwar am 6. Januar und 13. Januar jeweils ab 20 Uhr im Rittergutssaal mit den nächsten Abendveranstaltungen. Alle Termine sind auf der Website des Vereins zu finden:

www.icv-ev.de

 
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