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Foto: Harald Sulski

Jens Pfretzschner verlässt die CDU

erschienen am 12.02.2018

Reichenbach. Der langjährige, ehemalige Geschäftsführer der Vogtland Kultur GmbH und Reichenbacher Stadtrat Jens Pfretzschner (Foto) hat seinen Austritt aus der CDU erklärt. Die Koalitionsverhandlungen hätten "das Nötige getan, um meine Entscheidung jetzt schriftlich zu formulieren", so Pfretzschner. Dies sei aber nicht der alleinige Grund: "Die CDU-Landespolitik der letzten Jahre hat uns dahin gebracht, wo wir politisch nun stehen. Personalprobleme bei Polizei, Lehrern, Ärzten und so weiter." Aber auch auf kommunaler Ebene habe er die Erfahrung gemacht, dass der zur Demokratie gehörende Meinungsstreit "nicht immer gewünscht" ist und "immer öfter Parteifreunde zu regelrechten Feinden" würden, so der Mitgründer der Philharmonic-Rock-Konzerte an der Göltzschtalbrücke. Er wolle versuchen, sein kommunalpolitisches Engagement ohne Parteizugehörigkeit fortzusetzen: "Ehrlich gesagt, finde ich derzeit keine Partei, die meine Interessen in einem ausreichenden Maße vertritt. Fragen der Altersarmut, sozialer Missstände, einer angemessenen Bildungspolitik bleiben nach wie vor unbeantwortet." (us)

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
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  • 14.02.2018
    12:37 Uhr

    Zeitungss: @WT: Sie haben vollkommen recht und es wäre ein gangbarer Weg, allerdings nicht mit dem Vogtländer, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Es ist auch der Grund, warum es so "gut" läuft. Die Sache mit dem Sumpf ist nicht schlecht, Frösche sind allerdings in der Mehrheit vorhanden.
    Ich gebe meine wenige Hoffnung noch nicht auf.

    0 2
     
  • 14.02.2018
    10:02 Uhr

    WilhelmTell: @zeitungss:
    Warum resignieren? Vogtländer formiert euch und nehmt euer Wahlrecht so bedacht wahr, dass der Sumpf austrocknet. Ein altes Sprichwort sagt allerdings: "Wer den Sumpf trocken legen will, darf damit nicht die Frösche beauftragen." Nehmt der CDU die Mehrheit in den Kreistagen und im Landtag - besser wird es mit den Anderen auch nicht, aber die die CDU hätte in der Opposition zeit sich personell zu entfilzen und bürgerfreundlicher regenerieren - um wieder eine wählbare Alternative zu werden.

    1 3
     
  • 14.02.2018
    09:36 Uhr

    Zeitungss: Im Vogtland ist Gleichschritt angesagt, deshalb wurde er auch "entsorgt". Weiterhin gibt es hier nur den schwarzen Filz, von anderen "Anbietern" ist weit und breit NICHTS zu hören. Wer hier versucht, die Realität anzusprechen, gehört nicht mehr dazu.
    Dieses Verfahren hat sich in fast allen Bereichen von Politik und Wirtschaft erfolgreich durchgesetzt.

    0 3
     
  • 13.02.2018
    20:49 Uhr

    WilhelmTell: ... wenn sich keine Partei findet die ihn als Gegenkandidaten zum Landrat aufstellen will, dann gebt ihm wenigstens einen sicheren Listenplatz für den Kreistag, damit er von dort aus dem Landvogt und seinen Hofschranzen so richtig einheizen kann.

    1 2
     
  • 12.02.2018
    12:56 Uhr

    WilhelmTell: Baut den Stadtrat doch als Gegenkandidaten zum Landvogt auf!
    Besser als der gegenwärtig und sein Vorgänger wäre er allemal. Und er sollte den Augiasstall von innen kennen und wissen wo die Leichen im Keller liegen. Ob er sich dies Sisyphusarbeit antun will ist eine andere Frage?
    Er weiß wo der Schuh drückt: Altersarmut, soziale Missstände, bessere Bildungspolitik, Personalprobleme bei Polizei, Lehrern, Ärzten und so weiter.
    Hiermit anzufangen wäre doch schon ein vielversprechender Einstieg!

    0 3
     

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