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Peter Tillack, Steffen Schönhoff und Angelika Riechert (v. l.) vom Parkförderverein bei der Begehung: Dieser Wildwuchs am Ufer des unteren Teiches soll beim Arbeitseinsatz am 21. Oktober beseitigt werden.

Foto: Franko Martin

Stadtpark: Wildwuchs soll beim Herbsteinsatz fallen

Illegale Graffiti, zerkratzte Bänke, beschädigte Bäume, zugewachsene Ufer und stinkende Laubmassen im Teich - damit ist der Förderverein Parkanlagen konfrontiert. Er hofft auf Hilfe durch die Stadt.

Von Gerd Betka
erschienen am 12.10.2017

Reichenbach. Der ab 1890 entstandene, knapp acht Hektar große Stadtpark an der Agnes-Löscher-Straße in Reichenbach ist ein prächtiger Ort zum Spazierengehen und Verweilen. Durch seinen Einsatz hat der seit 2010 bestehende Förderverein Parkanlagen gemeinsam mit der Stadtverwaltung viel getan, um dieses Kleinord zu erhalten und auf Vordermann zu bringen.

Arbeit gibt es immer wieder zuhauf. Das wurde am Dienstagnachmittag beim Rundgang durch den Park deutlich, zudem der Vereinsvorstand kurz vor dem Herbsteinsatz Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) eingeladen hatte.

In der Unterkunftshalle finden sich erneut illegale Graffiti. Von einer daneben stehenden Bank ist im Frühjahr die Lehne abgebrochen worden. Das kleine Vogelfutterhaus an der benachbarten Wiese würde Vereinsvorsitzender Peter Tillack gern durch eine große Futteranlage ersetzen. Eine weitere könnte im Park der Generationen aufgebaut werden. Tillack hat dazu Kontakt zur SAQ Reichenbach aufgenommen, ob sie so etwas bauen kann. Die Reichenbacher Ornithologen, so sagt er, würden sich um die Fütterung kümmern.

Die drei gestifteten Bänke auf dem Buchenhügel sind zerkratzt, ein Papierkorb fehlt dort. Beim Rasenmähen ist die Rinde junger Bäume beschädigt worden. Tillack zeigte das Problem am Beispiel eines Amberbaumes. Vandalen haben eine Akazie abgeknickt. Am oberen Teich gibt es die Idee, eine überdachte Picknickhütte zu errichten. Die "Senioren-Brigade" der Vereines hat ein zuvor matschiges Ufer-Areal bepflanzt. In den unteren Teich sind zwei morsche Bäume reingefallen, die wolle man als Sitzgelegenheit für die Enten drin lassen. An beiden Teichen sind die Uferzonen durch Wildwuchs zugewachsen. Das tonnenweise ins Wasser gefallene Laub sorgt an manchen Stellen für einen fauligen Geruch. Der untere Teich sollte entschlammt werden. Er sei ewig nicht mehr abgelassen worden. Dazu will die Regionale Aufbau- und Dienstleistungsgesellschaft (RAD) eine Lösung anbieten, erklärte deren Geschäftsführer Heiko Knobloch.

Am Pavillon blättern Teile des Gingko-Wandbildes ab. Die Stadtverwaltung will prüfen, ob am Pavillon feste Toiletten installiert werden können. Öffnen wolle man diese aber nur bei Veranstaltungen.

Der für dieses Jahr geplante Trimm-Pfad mit acht Stationen wird erst im März/April 2018 aufgestellt, hieß es am Rande. Die Geräte seien eingetroffen und eingelagert worden. Vor dem Winter mache der Aufbau keinen Sinn.

Oberbürgermeister Kürzinger lobte, dass sich der Verein des Parks angenommen hat und ihn weiter verschönert. Er sagte die weitere Unterstützung durch die Stadt zu.

 
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