Vorhang auf für Experimente

Die Oberschule Neumark soll morgen zum Podium für Ideen und Chancen werden. Lehrer und Schüler stellen sich und ihr Haus Besuchern vor.

Neumark.

Die Oberschule Neumark wird sich morgen zum Tag der offenen Tür in einen Marktplatz der Möglichkeiten verwandeln. Von 10 bis 13 Uhr sind vor allem Viertklässler eingeladen, die Schule in ihrer Vielfalt kennenzulernen und sich selbst auszuprobieren. Eltern können dabei Antworten auf Fragen zur Organisation, zum Schulbus, zu Förderangeboten und anderen Dingen erhalten.

Simone Dürbeck, die stellvertretende Schulleiterin: "Die Großen freuen sich auf die Kleinen. Stolz präsentieren die Schüler ihre Schule. Gemeinsam oder allein kann man viel entdecken und sehen." Sie verweist auf das Programm: "Wir bieten alt Bewährtes und immer wieder Gewünschtes an, haben ein paar neue Dinge und auch einige Überraschungen parat." Schulleiter Günter Franke wünscht, dass die Viertklässler selbst kreativ werden.

Die Besucher können naturwissenschaftliche Experimente ausführen oder eine Schlange streicheln. Das Chemiekabinett verwandelt sich in eine Kosmetikwerkstatt. In der Schacharena sind Mitspieler willkommen. Lego spielen kann jedes Kind. Die Schüler, die auch regelmäßig an Wettbewerben teilnehmen, demonstrieren Lego auf hohem technischen Niveau.

Im künstlerischen Bereich bietet Heike Eichhorn einen Trommel-Workshop an. Das Ganztagsangebot gibt es seit diesem Schuljahr. Die Schulband, die Sven Pfretzschner in Verbindung mit der Musikschule Vogtland betreut, tritt im 30-Minuten-Rhythmus auf. Wer sich für die Filmproduktion interessiert, kann beim Drehen einer Szene dabei sein. Der Film soll an den in Neumark geborenen Sprachlehrer, Germanisten und späteren Professor Ernst Ahnert (1859-1945) erinnern. Die Gänge verwandeln sich in eine Kunstgalerie. Nicht nur für Schüler eignet sich die Präsentation des Neigungskurses Eisenbahn im Lichthof. Die Togo-Ecke informiert über die Patenschule im fernen Afrika. Streitschlichter zeigen, wie man Konflikte gewaltfrei löst. Und das Stehpultzimmer ist sowieso der Renner für alle, die diese besondere Art des Lernens noch nicht kennen. Bei diesen und vielen weiteren Angeboten sollen die künftigen Fünftklässler auf ihrem Niveau abgeholt und zum Mitmachen motiviert werden.

Für Eltern stehen neben den Fach- und Klassenlehrern auch Experten bereit. Dazu gehören der Lehrer für Lese-Rechtschreibschwäche, Praxis- und Berufsberater oder die Integrationsverantwortliche für pädagogischen Sonderbedarf. Die Schülersprecherin und Elternvertreter geben Auskünfte. Dafür sind Gesprächsstuben eingerichtet. Entspannung ist bei den Leckereien in der Cafeteria angesagt.

Ab 10 Uhr stehen die Schülerlotsen bereit, um die Besucher durch das Haus zu führen oder Fragen zum vielfältigen Programm zu beantworten. Eine Auswahl der Anlaufpunkte ist empfehlenswert, denn innerhalb von drei Stunden kann nicht alles besucht und ausprobiert werden.

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