Bäume sollen Wurzeln schlagen

Eine Stadtführung mit Überraschungen gibt es in der Unterstadt, Bäume werden in die Erde gebracht und eine Hoheit glänzt mit Lokalpatriotismus.

Angelika Grau, Stadtführerin aus Glauchau, schlüpft am Wochenende in die Rolle eines Instruktors und führt heute Abend gemeinsam mit einem "Nachtwächter aus dem Jahre 1888" durch die Straßen und Gassen des Glauchauer Stadtteils Wehrdigt. Dabei werden die Nachtwächter-Bezirke 7 und 8 durchstreift. Am Wegesrand warten sowohl auf den auf den Nachtwächter, den Instruktor und seine Gäste zahlreiche kleine Überraschungen. Die Führung, die Angelika Grau gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement im Wehrdigt organisiert hat, beginnt um 19 Uhr. Treffpunkt ist kurz vorher an der ehemaligen Schlossmühle am Mühlberg. In einer der ältesten noch betriebenen Gaststätten Glauchaus wird der Rundgang, auf dem keine Treppenstufen zu überwinden sind, zu Ende gehen. Der Unkostenbeitrag liegt bei 6,50 Euro. (sto)

Ines Springer (61), CDU-Landtagsabgeordnete, pflanzt zum heutigen Tag des Baumes zwei Esskastanien und drei Winterlinden. Die Esskastanie ist 2018 zum Baum des Jahres auserkoren worden. Die Pflanzaktion startet um 10 Uhr in der Kita "Kunterbunt" in Oberwiera. Dort werden die Kinder beim Einsetzen des Baumes mithelfen. 11 Uhr geht es im Grünfelder Park in Waldenburg mit der Freiwilligen Feuerwehr und den Schülern des Europäischen Gymnasiums weiter. Im Anschluss wird um 14 Uhr im Wilhelm-Wunderlich-Park in Meerane eine Esskastanie gemeinsam mit dem Bürgermeister Lothar Ungerer (parteilos), dem Verein Grüne Lunge und den Kindern des evangelischen Kindergartens St. Martin in die Erde gesetzt. Die letzte Station ist für 15 Uhr mit den Glauchau Feuerwehrfrauen anlässlich des 55-jährigen Jubiläums angesetzt. Laut der Büroleitung von Ines Springer wird damit etwas für die Zukunft getan. "Bäume, die heute in die Erde kommen, produzieren den Sauerstoff von morgen", heißt es in der Mitteilung. (tgo)

Melanie Schwan (22), Sächsische und Glauchauer Schlossprinzessin war zu Gast bei der Apfelblütenkönigen Anna in Südtirol. "Dort findet jährlich zum 1. Mai das königliche Festival statt. Hoheiten aus Nah und Fern kommen zu diesem Event", sagt Melanie Schwan. Diesmal waren über 40 Hoheiten anwesend. Von Schleswig-Holstein über Thüringen bis nach Ungarn. Am Montag gab es eine kleine Wanderung durch das Apfelplateau. Anschließend wurde ein Apfelbaum, uns zu Ehren, gepflanzt. Auf einem Schild haben sich anschließend alle Hoheiten verewigt. Zum Blütenball am Abend konnte jede Hoheit sich, ihre Region oder ihr Produkt kurz vorstellen. Am Dienstag fand der Höhepunkt des Festes statt. Dabei wurden für die Repräsentanten und Repräsentantinnen eine Meile eingerichtet, um den Gästen etwas aus ihrer Heimat zu erzählen und Autogrammwünsche zu erfüllen. "Dabei durfte ich auch wieder ganz viele Gäste aus Sachsen, die meisten aus der Gegend um Dresden, begrüßen", sagt Melanie Schwan, die übrigens als die einzige Hoheit aus Sachsen dabei war. (sto)

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