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Baubeginn an der maroden Glauchauer Hirschgrundbrücke wird frühestens im Juni sein.

Foto: Andreas Kretschel

Panne bei der Vergabe: Brückenbau verzögert sich

Hirschgrund oder Hirschgraben? Zu dieser Frage hat die Stadt Glauchau recherchiert und ist zu einem Ergebnis gekommen. Doch es drückt an dem millionenschweren Bauprojekt noch ein anderes Problem.

Von Stefan Stolp
erschienen am 15.05.2018

Glauchau. Die Arbeiten sollten längst begonnen haben. Doch beim geplanten Bau der Brücke zwischen dem Glauchauer Schlosspark und Schloss rührt sich noch nichts. Und das wird noch ein paar Wochen anhalten. Der Grund: Es gab eine Panne im Vergabeprozedere. Der Stadtrat muss sich am Donnerstag nochmals zu einer Sondersitzung treffen, um den Bauauftrag erneut zu vergeben. Den Räten werden dabei erst kurz vor der Beschlussfassung die Unterlagen als Tischvorlage ausgereicht. Nach Angaben aus dem Rathaus können wegen dieser Verzögerung die Bauarbeiten erst im Juni beginnen.

Das erste Mal hatte der Stadtrat am 22. März den Bauauftrag an ein Unternehmen aus Hainichen (Landkreis Mittelsachsen) für etwa 1,4Millionen Euro vergeben. Einer der Bieter war offenbar nicht zufrieden damit und hat einen Nachprüfungsantrag gestellt. Deswegen muss nach den Worten von Rathaussprecherin Bettina Seidel die Vergabe erneut beschlossen werden. In der ersten Runde lagen der Stadt vier Angebote vor, eines davon wurde aus formalen Gründen ausgeschlossen, sodass drei Bieter übrig bleiben. Vorausgesetzt, bei der neuerlichen Vergabe läuft alles glatt, sei die Verzögerung geringfügig. Die Bauarbeiten ziehen sich ohnehin bis Mitte 2019 hin.

Die letzte Phase der Bauvorbereitungen hat ein Streit darum geprägt, ob es "Hirschgrabenbrücke" oder "Hirschgrundbrücke" heißt. Jetzt hat die Stadt Glauchau ihre Rechercheergebnisse vorgelegt. Die Frage beantworten sie jedoch nicht. Beides sei richtig, und für beide Namen gebe es historische Belege. Die Stadt hatte sich in der Kommunikation mit Planungsbüros und Fördermittelgebern für die Bezeichnung "Hirschgrabenbrücke" entschieden, obwohl im Doppelhaushalt 2017/18 von der "Hirschgrundbrücke" die Rede ist, wie CDU-Stadtrat Ulrich Schleife sagt.

Doch wie ist es zur "Hirschgrabenbrücke" gekommen? Die Stadt antwortet: Bei einer Vor-Ort-Begehung mit dem Landesamt für Denkmalpflege in Vorbereitung auf die Baumaßnahme sei vom Vertreter des Landesamtes der Begriff "Hirschgraben" verwendet worden. Daraufhin sei die Brücke in den Planungen sowie im Schriftverkehr zur Baumaßnahme als "Hirschgrabenbrücke" bezeichnet worden. Richtig sei, dass bei der Glauchauer Bevölkerung überwiegend der Name "Hirschgrund" geläufig ist.

 
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