Public Viewing gibt es an vier Orten

Beim Fußball fiebert man am besten gemeinsam mit. Auch bei dieser WM werden die Deutschland-Spiele auf Leinwänden übertragen.

Glauchau.

Fußball hat in diesem Land einen sehr hohen Stellenwert. Zur Weltmeisterschaft, die am Donnerstag beginnt, werden die Emotionen noch weiter gesteigert. In Glauchau, Meerane, Waldenburg und Ponitz kann beim Public Viewing gemeinsam mitgefiebert werden.

Die Spiele mit deutscher Beteiligung werden unter anderem im Glauchauer Konzert- und Biergarten des Stadttheaters auf einer Großleinwand übertragen. Organisator ist der Kulturbetrieb Glauchau in Zusammenarbeit mit dem Loungeclub. Die erste Übertragung findet am Sonntag um 17 Uhr bei der Partie gegen Mexiko statt. Die weiteren Spiele sind am 23. Juni um 20 Uhr gegen Schweden und am 27. Juni um 16 Uhr gegen Südkorea angesetzt.

Der Meeraner Sportverein organisiert ebenfalls eine Liveübertragung zu den Deutschland-Spielen, und zwar im Richard-Hofmann-Stadion. Am Sonntag feiert der Verein zudem den Aufstieg der ersten Mannschaft in die Landesklasse und spendiert seinen Fans 50 Liter Freibier. Das Public Viewing wird im Anschluss in der Trainingshalle veranstaltet. Der SV Waldenburg trommelt erstmalig zum Public Viewing für das Sport-Ereignis des Jahres zusammen. Die Deutschland-Spiele am Sonntag und am 23. Juni werden dort ebenfalls gemeinsam im Vereinsheim verfolgt. Die Vereinsfußballer müssen sich zuvor jedoch noch einem eigenen Schicksalsspiel stellen. Sie kämpfen am Sonntag um 15 Uhr gegen den SG Traktor Neukirchen um den Klassenerhalt in der Kreisoberliga. "Wir hoffen bei dem Heimspiel natürlich auf einen Sieg", sagt Trainer Jens Haprich. Vom Ergebnis dieses Spiels hängt sicherlich auch die Stimmung beim Public Viewing ab.

In Meeranes Nachbarort Ponitz wird eine öffentliche Fanmeile aufgebaut. Der Verein Zschöpeler Heimatfreunde organisiert die Liveübertragung einiger Spiele in der Ponitzer Agrarhalle. Laut Vereinschefin Teresa Neumann hat sich die Ponitzer Fanmeile zum größten Public Viewing im Altenburger Land und der angrenzenden sächsischen Region entwickelt. Im Schnitt würden zwischen 500 und 1000 Besucher die Spiele verfolgen.

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