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Die St.-Andreas-Kirche bildet den Ortsmittelpunkt von Gesau. Zur Ortschaft gehören zudem Höckendorf und Schönbörnchen.

Foto: Andreas KretschelBild 1 / 2

"Sporthalle ist in einem top Zustand"

Glauchauer Ortsvorsteher blicken auf das gerade begonnene Jahr - Heute: Jörg Billing aus Gesau

erschienen am 15.01.2018

Gesau. Knapp 2700 Einwohner hat der Glauchauer Ortsteil Gesau/Höckendorf/Schönbörnchen. Cornelia Kunze hat sich mit Ortsvorsteher Jörg Billing über anstehende Baumaßnahmen und die Wiederbelebung der Wilhelm-Stolle-Schule unterhalten.

Freie Presse: Zahlreiche Baumaßnahmen bestimmten im vergangenen Jahr das Geschehen im Ortsteil. Wird das auch 2018 so sein?

Jörg Billing: In diesem Jahr wird das sicherlich nicht so umfangreich wie 2017. Abgeschlossen worden ist zumindest zum größten Teil der erste Bauabschnitt am Höckendorfer Weg. Dort war die WAD wegen des Kanalneubaus zugange. Für dieses Jahr ist der Beginn des zweiten Bauabschnitts geplant. Auf einer Länge von etwa 270 Metern sollen neue Abwasser- und Trinkwasserleitungen verlegt werden. Anschließend müssen wir uns gemeinsam mit der Stadtverwaltung darum kümmern, dass die Straßenoberfläche wieder ordnungsgemäß hergestellt wird. Einen genauen Termin für den Baubeginn gibt es aber noch nicht. Weiterhin konnten 2017 die Hochwassermaßnahmen in unserer Ortschaft, das heißt die Sanierung des Grintbachs und die Brücke an der Bachstraße, abgeschlossen werden.

Außer dem Vorhaben Höckendorfer Weg ist der Ausbau der Meeraner Straße geplant. Wann soll der beginnen?

In diesem Jahr wird da nichts passieren. Nach aktuellem Planungsstand soll diese Baumaßnahme in diesem Jahr noch ausgeschrieben werden. Der Ausbau wird ab der Tischlerei Schwarzenberg und bis zum Ortsausgang, etwa bei der Firma Schnurrbusch, erfolgen. Zuvor muss der WAD erst noch das Kanalnetz erneuern. Danach folgt der Straßenbau. Die Straße soll auf sechs Meter Breite begrenzt werden, denn es wird auf dieser Länge ein Gehweg installiert. Hinzu kommt die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Fertig wird das sicher erst Ende 2019.

Wegen der geplanten Sanierung der Sachsenallee-Schule wird in Gesau die Wilhelm-Stolle-Schule wiederbelebt. Ist der Ortsteil gut darauf vorbereitet?

Das wird alles gut funktionieren. Schließlich gab es früher diese Schule auch schon. In den Osterferien soll der Umzug erfolgen. Das Gebäude - dort war ja nach kurzzeitigem Leerstand bis vergangenes Jahr das Kindermuseum "Phänomenia" untergebracht - wird derzeit für den erneuten Schulbetrieb auf Vordermann gebracht. Die Sporthalle, um die sich unser Bürgerverein kümmert, ist in einem top Zustand. Lediglich am Sportplatz am Stolle-Platz ist durch die Vereinsmitglieder noch einiges für den Schulsport herzurichten. Da geht es um die Weitsprunganlage und die Laufbahn.

Als problematisch hatten Sie den Abbau der Ampel an der Mee- raner Straße/Zufahrt Gewerbegebiet gesehen. Wie sieht das vor dem Hintergrund des zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommens mit Wiederinbetriebnahme der Schule aus?

Meine Bedenken, dass es dort möglicherweise zu Staus kommen oder es ein Unfallschwerpunkt würde, haben sich zerstreut. Es läuft besser, als ich vorher dachte. Deswegen sehe ich auch kein Problem, wenn an dieser Stelle künftig mehr Autos unterwegs sein werden. Das Verkehrskonzept steht, und bisher passt es auch.

Sie stehen für das Miteinander im Ort. Was steht diesbezüglich 2018 an?

Wir als Ortschaftsrat haben gemeinsam mit dem Bürgerverein eine Weihnachtsfeier für alle Rentner im Ortsteil geplant. Sie soll in der Turnhalle über die Bühne gehen. Uns geht es dabei um den Zusammenhalt der Leute im Ort, um Kultur und den Erhalt von Traditionen. Und auch, wenn die Veranstaltung erst im Dezember sein wird, beginnen wir schon jetzt mit dem Planen der Aktivitäten. Solche Aktionen müssen gebündelt werden, sonst wird da nichts draus.

Sorgen bereitet den Einwohnern, besonders denen in Schönbörnchen und Höckendorf, das geplante neue Windrad in Dennheritz. Können Sie da Entwarnung geben?

Nein. Nach meinem Kenntnisstand wurde wohl bereits eine Genehmigung zum Bau der Windkraftanlage erteilt. Inwiefern es dazu noch Einsprüche gibt und ab wann gebaut wird, weiß ich nicht. Ein Mitspracherecht haben wir als Ortschaft da auch nicht mehr. Wir konnten als Ortschaft beziehungsweise als Stadt Glauchau innerhalb der Beteiligung Träger öffentlicher Belange nur unsere Bedenken äußern. Das haben wir getan. Uns geht es dabei um die Schlagschatten der Anlage und die Geräuschkulisse, zumal sich diese bei drei Windkraftanlagen summieren wird. Noch dazu, dass der Rotorpunkt bei 150 Metern liegen soll, das sind noch 50 Meter mehr als bei den zwei schon stehenden Anlagen. Der Betreiber der Anlage beziehungsweise Bauherr wurde von mir gebeten, auf einer unserer nächsten Ortschaftsratssitzungen die Fragen der betroffenen Bürger zu beantworten. Ich wünsche mir, dass der Betreiber diese Chance auch wahrnimmt.

 
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