Bistro zieht in neues Domizil an der "Bisonranch"

Viele Bücher, Gerichte, Bäume und Ballons: Ein regionaler Wettbewerb, ein neues Lokal, eine bewährte Festivität und eine Turnhalle, die bunt wird.

Regina Röhner (65), Buchautorin aus Rüsdorf, hat derzeit viel zu lesen. Zum nunmehr vierten Mal sitzt sie in der Jury des Kammweg-Literaturförderpreises. Gut zwei Dutzend Bücher stehen nun bei ihr zuhause und warten darauf gelesen zu werden. Der Preis wird alljährlich an Autoren vergeben, die aus dem Erzgebirge stammen oder sich diesem in ihren Werken widmen. Auch die gebürtige Hohenstein-Ernstthalerin Regina Röhner hat der Bergregion bereits ein Buch gewidmet: "Die besten Rezepte aus dem Erzgebirge", erschienen 2016 im Buchverlag für die Frau. Daran möchte die Autorin gern anknüpfen: "Da das Buch sehr erfolgreich war und ich nicht alles darin unterbringen konnte, denke ich über eine Fortsetzung nach." Aufgrund einer Krebsdiagnose hatte Regina Röhner im vergangenen Jahr kürzer treten und einige Veranstaltungen absagen müssen. Mit neuem Elan will sie diese nun nachholen. Für den 7. März plant sie im Frauenzentrum in Hohenstein-Ernstthal einen Bildvortrag über Sagen, Geschichten und kulinarische Genüsse rund um den Harz. (lkb)

Heike Stahlmann (46) und Madeleine Stache-Penzel (33) aus dem Team von Stahlmanns Bistro arbeiten in einem neuen Domizil. Am Montag wurde das Bistro in der bisherigen "Bisonranch" an der Bundesstraße 180 neu eröffnet. Zuvor befand sich der Gastronomiebetrieb knapp drei Jahre im Paletti-Park in Lugau. "Das Thema Bison ist nun aber weg", sagt Heike Stahlmann. Zuletzt erinnerten ja zumindest noch der Name und einige Gerichte an die imposanten Tiere, die einige Jahre lang auf Flächen der benachbarten Milchviehanlage der Agrargenossenschaft Lungwitztal gehalten wurden. Zunächst wird von Montag bis Freitag mit dem Bistrobetrieb gestartet, ehe ab 3. Februar auch das Restaurant öffnet, allerdings zunächst nur am Freitag und Samstag in den Abendstunden. "Schwerpunkt ist bei uns die regionale Küche", sagt Heike Stahlmann, die mit ihrem Team auch für das Catering in der Stadthalle Oelsnitz und bei verschiedenen Veranstaltungen verantwortlich zeichnet. Nach Absprache wird auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten für Gäste gekocht. (mpf) Torsten Knöbel (38), Jugendwart bei der Gersdorfer Feuerwehr, hat mit den Nachwuchsrettern seit Donnerstag eine ungewöhnliche Aufgabe. Im ganzen Ort werden ausgediente Weihnachtsbäume eingesammelt, die beim heutigen Neujahrsfeuer lodern sollen. Hilfe beim Einsammeln gab es vom Gersdorfer Bauhof, der mit seinem Fahrzeug den Transport unterstützte. Insgesamt waren reichlich 15 Feuerwehrleute beteiligt. Heute sollen noch weitere Bäume eingesammelt werden. "Bisher sind es etwa genauso viele wie in den vergangenen Jahren", sagte Torsten Knöbel gestern. Verbrannt werden die Bäume heute im Volkspark, wo die Glühwein- und Bratwurstbuden um 17 Uhr öffnen. Je nachdem, wie viele Gäste anwesend sind, soll das Feuer schon kurz danach entfacht werden. Es werden aber nicht alle Bäume sofort angebrannt, denn dann würde das Feuer zu groß. Die Kameraden der aktiven Truppe und vom Nachwuchs legen kontinuierlich nach, während die Alters- und Ehrenabteilung die gastronomische Versorgung absichert. (mpf)

Steffen Morgner (56), Präsident des Callenberger Faschings Clubs, steht schon wieder in den Startlöchern. Nach der Jubiläumssaison "25 Jahre CFV" schlagen die Callenberger das nächste Kapitel auf. Das steht unter dem Motto: "Beim CFV da wird gelacht, in Callywood zur Oscarnacht!" Wer beim CFV in der Turnhalle an der B 180 zu Gast sein will, der muss sich beeilen. Es gibt nur noch Restkarten für den Weiberfasching, die Freitagsveranstaltung und den Rosenmontag. Morgner hat mit seiner Truppe wieder allerhand vorbereitet. Für die Callenberger Carnevalisten ist die Vorbereitung der Saison immer ein Kraftakt. Die gesamte Turnhalle wird umgekrempelt. Für die Bühne werden 140 Europaletten rangekarrt. Um den Fußboden zu schonen, bekommt er eine Filzauflage. Für 400 Gäste braucht es Biertischgarnituren. Und für die gute Akustik wird die Decke mit mehr als 1100 Luftballons kunterbunt gedämmt. (hpk)

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