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Meeraner Helferkreis bekommt Preis

Städtische Sozialarbeiterin koordiniert seit zwei Jahren die Hilfen für Geflüchtete

erschienen am 07.11.2017

Meerane/Dresden. Die Zeiten, in denen etliche Sofas und Schränke durch die Stadt transportiert wurden, um geflüchteten Menschen ein Zuhause einzurichten, sind vorbei. Doch die Hilfe der Helferkreise wird immer noch benötigt - nur auf einer anderen Ebene. Nun geht es um die Suche nach Ausbildungsplätzen, fehlende Papiere aus der Heimat und den Nachzug der Familie.

Der Meeraner Helferkreis ist gestern in der Staatsoperette Dresden für sein Engagement mit dem Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2017 ausgezeichnet worden. Mehrere Stiftungen, darunter die Amadeu Antonio Stiftung und die Cellex Stiftung, haben gemeinschaftlich unter der Schirmherrschaft des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) sechs Preise verliehen. "Sachsen ist mehr als Pegida. Sachsen heißt auch, dass sich Tausende für eine Willkommenskultur für Geflüchtete einsetzen", sagt Gerhard Ehninger, Stiftungsrat der Cellex Stiftung. Den Hauptpreis erhielten die Vereine RAA Hoyerswerda Ostsachsen und RAA Sachsen für die langjährige Arbeit gegen Rechtsextremismus.

Der Meeraner Helferkreis ist mit dem Kommunen-Preis ausgezeichnet worden, da in der Stadt gezeigt werde, wie "eine Zusammenarbeit zwischen Politik und Zivilgesellschaft gestaltet werden kann." Denn in Meerane koordiniert seit zwei Jahren die städtische Sozialarbeiterin Jasmin Wellner die Arbeit des Helferkreises. Etwa 50 Bürger engagieren sich in der Flüchtlingshilfe. Einer, der von Anfang an mitangepackt hat, ist Udo Friedrich. "Ich bin froh, dass sich so viele Menschen trotz der rechten Gruppen in der Stadt für Geflüchtete einsetzen", sagt er. Mittlerweile hätten sich neben den Familienpatenschaften auch etliche Freundschaften gebildet. "Die langatmige Bürokratie ist sehr kräftezehrend", sagt der Meeraner. Oft würden die Menschen schlicht emotionalen Beistand brauchen, um nach vorn zu blicken.

Laut der Meeraner Stadtverwaltung leben derzeit 64 Geflüchtete in der Stadt, etwa die Hälfte davon sind unter 18 Jahre alt. (tgo)

 
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