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Der Anbau der Trünziger Schule (links) wird 2019 abgerissen.

Foto: Thomas Michel

Abriss: Fahrplan steht fest

Der Anbau an der ehemaligen Schule in Trünzig soll verschwinden. Die Arbeiten werden sich zwei Jahre lang hinziehen.

Von Uwe Mühlhausen
erschienen am 13.10.2017

Trünzig. Die Schulgebäude in Trünzig, 1901 errichtet, hat schon bessere Zeiten gesehen. Anfang der 1980er-Jahre gab es so viele Kinder im Dorf, dass das Gebäude um einen Anbau erweitert werden musste. Lang ist es her. 2004 ertönte zum letzten Mal das Klingelzeichen in der Schule. Seitdem gehen die Kinder aus Trünzig in Langenbernsdorf zur Schule.

Genutzt wird das Objekt noch immer als Mehrzweckgebäude. Allerdings wurden in den zurückliegenden Jahren keinerlei Mittel in die Werterhaltung gesteckt. Jetzt besteht dringender Handlungsbedarf. Das Dach ist defekt und die Fenster undicht. Eine Sanierung des Anbaus käme die Kommune teurer als ein Abriss. Nun ist die Entscheidung gefallen: Der Neubau verschwindet. Inzwischen steht auch der Fahrplan fest. "Wir werden im kommenden Jahr im historischen Schulgebäude die Heizung, Sanitäreinrichtungen und die Elektrik in Ordnung bringen und die im Anbau vorhandenen Versorgungsleitungen verlegen", sagt Bürgermeister Frank Rose (parteilos). Sind die Arbeiten abgeschlossen, ziehen die Vereine, die derzeit noch im Anbau ihr Domizil haben, in das historische Gebäude um. "Platz dafür ist vorhanden", so das Gemeindeoberhaupt. 2019 soll dann der zu DDR-Zeiten errichtete Anbau von der Bildfläche verschwinden. "Wir werden die Gelder im Haushalt einplanen. Das Dokument muss aber erst noch durch den Rat bestätigt werden. Erst danach können wir Nägel mit Köpfen machen", sagt Rose.

 
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