Leibliche Tochter geschwängert: Crimmitschauer muss in Haft

Crimmitschau/Zwickau. Weil er seine leibliche Tochter geschwängert hat, muss ein 34-jähriger Crimmitschauer für vier Jahre und drei Monate in Haft. Das Landgericht Zwickau verurteilte den Zeitarbeiter am Donnerstag wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und Schutzbefohlenen. Das damals zwölfjährige Mädchen gebar im Frühjahr 2017 einen Sohn, der nach nur wenigen Tagen wegen schwerer Missbildungen im Krankenhaus verstarb.

Der Angeklagte hatte behauptet, das Mädchen haben im Schlaf sein Glied manipuliert, sich darauf gesetzt und so die Zeugung herbeigeführt. Er hätte dabei geschlafen, auch weil er Schlafmittel eingenommen habe. Der Richter nannte diesen schlimmen Vorfall nur die Spitze des Eisberges. Es habe eine geschlechtliche Beziehung zwischen dem 34-Jährigen und seiner minderjährigen Tochter bestanden, in der es regelmäßig zu Sex gekommen sei. (rdl)

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