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Der Crimmitschauer Oberbürgermeister André Raphael musste den Amtssessel seines Vorgängers versteigern.

Foto: Thomas MichelBild 1 / 3

Neuer OB versteht Spaß - auch als Huhn

In Crimmitschau, Werdau und Langenbernsdorf haben am Samstag die Narren in den Rathäusern und Gemeindeverwaltungen die Macht übernommen.

Von Thomas Michel
erschienen am 13.11.2017

Crimmitschau/Werdau/Langenbernsdorf. Gerade mal ein Vierteljahr nach seinem Amtsantritt wurde der Crimmitschauer Oberbürgermeister André Raphael von den Mitgliedern des Faschingsclubs aus Blankenhain (FCB) in einen Zwangsurlaub geschickt. "Mal sehen, wie viel Spaß der neue Chef im Rathaus versteht", war FCB-Chef Gerd Klotzek im Vorfeld recht unsicher. Doch das neue Stadtoberhaupt verblüffte wohl nicht nur die angetretenen Narren. Zum einen hatte sich André Raphael richtig vorbereitet und ein passendes Gedicht verfasst, zum anderen erfüllte er die beiden Aufgaben tadellos. Zunächst musste der OB ausrangiertes Rathausgestühl aus der Zeit seines Amtsvorgängers für einen guten Zweck versteigern. Anschließend - als Huhn verkleidet - Werbung für das Tiergehege im Sahnpark machen. Dabei führte Raphael vor dem Rathaus eine Polonaise an und verkündete anschließend, dass die Zukunft des Geheges ab dem 1. Januar 2018 gesichert ist. Zudem bekam das Crimmitschauer Oberhaupt wie schon sein Amtsvorgänger rund um den Blankenhainer Fasching elf Aufgaben gestellt, die er mehr oder weniger entspannt zur Kenntnis nahm.

Die Narren des Werdauer Faschingsclubs waren am Samstag gleich doppelt im Einsatz. 11.11 Uhr holten sie sich von Oberbürgermeister Stefan Czarnecki den großen Stadtschlüssel. Abends stieg in der Stadthalle "Pleißental" - deren Fassade leuchtete in den Farben grün und rot - ein närrisches Weihnachtsfest. "Wir waren uns einig, dass wir zum Saisonauftakt den Besuchern dieses Mal nicht noch einmal die Show der vergangenen Saison zeigen", begründete Zeremonienmeister Lars Radecker das eigens für diese Veranstaltung erarbeitete Programm "Weihnachten für Faschingschaoten", in dem beim genaueren Hinsehen doch einige Elemente der vergangenen Jahre enthalten waren. Trotzdem herrschte im vollen Saal eine tolle Stimmung, was einen Vorgeschmack auf die Veranstaltungen im Februar gab. Zu denen gehören auch wieder Kinderfasching und Faschingskehraus.

Eher im Stillen erfolgte die Entmachtung des Langenbernsdorfer Bürgermeisters Frank Rose durch die Faschingsfreunde aus Niederalbertsdorf. Die rückten am Nachmittag in die Gemeindeverwaltung ein, wo sie bereits erwartet wurden. Vereinschef Andreas Bachmann übernahm den großen Schlüssel. "Wir haben heute noch einiges vor", sagte das Niederalbertsdorfer Prinzenpaar Luise Zergiebel und Nils Söller, die inzwischen in ihre dritte Saison gehen. Nach der Machtübernahme ging es ins Werdauer Webalu. Am Abend stand ein Besuch beim Teichwolframsdorfer Carnevals-Club (TCC) auf dem Programm.

 
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